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Literatur

"Shades of Grey": Autorin schüchtern

Seit ihrer erfolgreichen Erotik-Trilogie "Shades of Grey" ist die britische Schriftstellerin E. L. James in aller Munde. Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse hat sie der Tageszeitung "FAZ" ein Interview gegeben, in dem sie über ihre Kinder, das Phänomen Social Media und ihre Schüchternheit spricht.

Frankfurt. Das Geheimrezept der 49-Jährigen scheint unter anderem auch ihre Bescheidenheit zu sein. "Ich glaube nicht, dass ich in irgendeiner Hinsicht einflussreich bin. Der Erfolg erschwert es einem, überhaupt etwas zu sagen: Alles, was man sagt, wird komplett aus dem Zusammenhang gerissen", wird James von der Onlineausgabe der "FAZ" zitiert.

Keine Sextherapeutin

Sie sehe sich zudem selbst nicht als Beziehungs-oder Sextherapeutin und sei bekennende Social-Media-Anhängerin. "Es ist sehr schwer, mich vom Computer wegzubekommen. Ich bin abhängig von meinen Social-Media-Kanälen und springe dauernd zwischen Facebook und Twitter hin und her". Außerdem sei sie, was viele hinsichtlich ihrer Buchthematik vielleicht nicht denken würden, "recht schüchtern".

Trotz allem hat sie auch mit ganz alltäglichen Problemen zu kämpfen, so zum Beispiel mit ihren zwei Kindern. "Wenn ich heimkehre, ist alles wieder normal. Ich schreie die Kinder an, das Übliche", witzelt E.L. James. Es bleibt zu hoffen, dass ihr das Familienleben nicht allzu viel Energie raubt, denn die Fans können es kaum erwarten, nach "Shades of Grey" weitere heiße Geschichten von ihr zu lesen.

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