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Lifestyle

Schönheitspapst Prof. Mang: "Bewegung ist effektivste Anti-Aging-Methode!"

Er ist eine bekannte Instanz in Sachen Schönheitschirurgie in Deutschland: Professor Dr. Werner Mang, Chef der Bodenseeklinik in Lindau und Präsident der Internationalen Gesellschaft für Ästhetische Medizin.

Bei ihm sollen viele Berühmtheiten unterm Messer gewesen sein. Wen er schon auf dem OP-Tisch hatte, darf er uns nicht sagen. Was er der Nachrichtenagentur spot on news aber verraten darf, sind seine ganz persönlichen und natürlichen Schönheits-Tipps.

Das empfiehlt Prof. Mang: Falls Ihr Body noch im Winterschlaf liegt, sollten Sie ihn jetzt sanft wecken. Bewegung ist das beste Rezept gegen die Frühjahrsmüdigkeit - und zudem die wohl preiswerteste und effektivste Anti-Aging-Methode. Regelmäßiges Ausdauertraining wirkt wie ein Forever-Young-Elixier auf alle Bereiche des Körpers. Durch die erhöhte Sauerstoffaufnahme wird beispielsweise die Haut besser durchblutet.

Das macht den Teint rosig, wirkt gegen Unreinheiten und beugt Cellulite-Dellen vor. Sport wirkt gleichzeitig positiv auf das Immunsystem und regt die Bildung von Abwehrzellen gegen Viren und Bakterien an. Auch die Muskulatur profitiert von Bewegung. Und wo trainierte Muskeln sind, hat Fett wenig Chance. Fitness lockt außerdem Happy-Hormone wie Serotonin auf den Plan und baut gleichzeitig Stresshormone wie Cortisol im Blut ab.

Das hilft beim Ausgleich des vegetativen Nervensystems und kurbelt am Abend die Bildung des Schlafhormons Melatonin an. Welche Bewegung für Sie die richtige ist, müssen Sie letztlich ausprobieren. Gut für Einsteiger in jedem Alter sind Schwimmen, Nordic Walking oder Fahrradfahren. Als Untrainierte sollten Sie nicht von 0 auf 100 starten. Wer seinen Körper überfordert, erzielt schnell das Gegenteil und die Motivation ist dahin.

Falls Sie es lieber mit Churchills "no sports" halten: Gehen Sie in der Mittagspause eine halbe Stunde stramm durch den Park, laufen Sie mal einige Stationen statt auf Bus oder U-Bahn zu warten und lassen Sie Lift und Rolltreppe links liegen. Und damit das Immunsystem nicht schlapp macht, hilft Vitamin C. Es befindet sich in Zitrusfrüchten, Kiwis, Himbeeren, Kohl, Äpfeln und Hülsenfrüchten.

"Kleine Streicheleinheiten gegen Cellulite!"

Jede zweite Frau hat mit Cellulite zu kämpfen, egal, ob dick oder dünn, supersportlich oder Couch-Potatoe. Grund dafür ist die Struktur des weiblichen Bindegewebes, bei der die einzelnen Fasern parallel liegen und sehr dehnbar sind. Fettzellen können sich so leicht als Knubbelchen durch die Haut drücken. Kleine Streicheleinheiten sind äußerst effektiv bei leichter bis mittelstarker Cellulite. Denn durch Massage werden tiefer liegende Hautschichten aktiviert, die Durchblutung gesteigert und der Lymphfluss angekurbelt.

Auch etwas Bewegung ist wichtig. Denn: Je kräftiger die Muskulatur, desto weniger Platz ist für ein darüber liegendes Fettgewebe und damit für Cellulite. Durch ein gezieltes Workout wird zudem die Durchblutung in der Muskulatur angeregt, das wiederum steigert die Mikrozirkulation im Fettgewebe und baut Fett aus den Fettzellen ab. Wer regelmäßig sanft trainiert, steigert zudem seinen Grundumsatz, das heißt der Körper verbrennt das Fett schneller. Cellulite lässt sich auch über die Ernährung verbessern.

Eisen und Vitamin C helfen dem Eiweißstoff Carnitin bei der Fettverbrennung. Eisen steckt beispielsweise in Fisch und rotem Fleisch, aber auch in Vollkornprodukten, Spinat, Mangold, Sojabohnen und Kohlgemüsen. Vitamin C ist reichlich enthalten in Zitrusfrüchten, Sanddorn, Paprika, Kiwis, Johannisbeeren sowie Erdbeeren. Ebenfalls richtig liegen Sie mit exotischen Früchten wie Ananas, Papaya oder Mango. Sie enthalten Enzyme, die die Kollagenproduktion im Bindegewebe anregen.

(ali/mang/spot)