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Kino

"Schlussmacher" feierte Premiere in Berlin

Der neue Film von Matthias Schweighöfer (31), "Schlussmacher", hatte am Montagabend Premiere in Berlin. Besonders aufgeregt war Mutter Gitta Schweighöfer, die in dem Film eine kleine Rolle spielt.

"Ich zittere vor Aufregung am ganzen Leib", sagte sie der "Berliner Zeitung". Neben der wichtigsten Person, ihrem Sohn Matthias, waren auch Milan Peschel, Nadja Uhl und Heiner Lauterbach sowie die Produzenten Dan Maag und Marco Beckmann auf der Feier. "Schlussmacher" war die erste große Premiere in diesem Jahr am Potsdamer Platz. Mit einem Budget von 4,7 Millionen Euro hat der Streifen fast zwei Millionen mehr gekostet als Schweighöfers Regiedebüt "What a Man" vor zwei Jahren.

"Schlussmacher" läuft am Donnerstag in den Kinos an, Schweighöfer plant aber schon seinen nächsten Film: "Wir entwickeln gerade ein Projekt namens 'Vaterfreuden', das wir hoffentlich im nächsten Jahr realisieren können", sagte er der dapd. Dabei soll der Name Programm sein: Im Film werde es um das Vaterdasein gehen.

Noch spricht Schweighöfer aber am liebsten über den "Schlussmacher" und das Scheitern von Beziehungen: Trennungsagenturen hält der Schauspieler für sinnvoll. "Ich glaube für Menschen, die in ihrer Beziehung eh nie gut kommunizieren konnten, wäre es wohl das leichteste, so eine Agentur in Anspruch zu nehmen", sagte der 31-Jährige, der in dem Film von Berufs wegen Beziehungen beendet, der dapd.

Er sei der Ansicht, jeder solle sich so trennen, wie er es für richtig halte. "Deshalb gibt es sicher Menschen, die sich über so eine Agentur freuen würden". Schweighöfer selbst hatte sich im Februar 2012 von seiner langjährigen Freundin Ani Schromm getrennt, mit der er auch eine Tochter hat.

In "Schlussmacher" spielt Schweighöfer den Trennungsagenten Paul, der auf den sensiblen, anhänglichen Toto (Milan Peschel) trifft. Toto will sich mit der überbrachten Trennungsnachricht nicht abfinden. Er folgt dem Profi-Schlussmacher auf seiner Dienstreise durch Deutschland und sorgt für Chaos.

"Schlussmacher ist eine Hommage an die Liebe und an die Freundschaft. Themen, die mich sehr bewegen", sagte Schweighöfer. Er habe wieder mit dem selben Team gearbeitet, wie bei dem Film "What a Man" (2011). "Einer meiner besten Freunde, Milan Peschel, spielt mit, was mir sehr viel bedeutet und es ist mein zweiter Film als Regisseur", sagte der 31-Jährige weiter. Schweighöfer hatte sich 2010 mit einer eigenen Produktionsfirma selbstständig gemacht. "What a Man" war sein Regiedebüt.

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