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Scheiterte Wulff-Ehe an der "Hetzjagd"?

Für das Scheitern der Ehe von Christian (53) und Bettina (39) Wulff sollen auch die Medien verantwortlich sein. "Man konnte im vergangenen Jahr beobachten, wie die öffentliche Hetzjagd die beiden zermürbt hat", sagte Sänger Heinz Rudolf Kunze, der mit den beiden befreundet ist, im ZDF-"Morgenmagazin".

"Dass irgendwann eine Ehe daran zerbrechen kann, ist vielleicht gar nicht mehr so verwunderlich", erklärte Kunze weiter.

Als Bundespräsident scheiterte Wulff letztendlich an unklaren finanziellen Beziehungen zu unterschiedlichen prominenten Freunden aus Wirtschaft und Showbiz. An dieser Stelle sieht Christian-Wulff-Biograf Armin Fuhrer Bettina Wulff als eine treibende Kraft. Seit die beiden zusammen waren, seit 2006, suchte Wulff verstärkt das Rampenlicht. Das habe den damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten verändert, sagt Fuhrer.

"Ich glaube, der authentische Christian Wulff, das war, und das ist jetzt gar nicht böse gemeint, das war dieser biedere Langeweiler aus der Provinz. Was nicht heißt, dass er unter anderen Umständen nicht durchaus Bundespräsident hätte werden können", so die Einschätzung des Wulff-Kenners. Christian Wulff sei nicht jemand, der so in den Mittelpunkt dränge, wie er und vor allem Bettina Wulff das dann getan haben, sagte Fuhrer dem "Morgenmagazin" weiter.

Während Bettina Wulff laut "Bild"-Zeitung vorerst im Einfamilienhaus in Großburgwedel bleiben wird, weil der vierjährige Sohn des Paares dort in den Kindergarten geht, gibt es neue Spekulationen darüber, wo der ehemalige Bundespräsident in Zukunft wohnt.

Im Moment soll er nach Informationen der "Bild" in einer Miet-Wohnung in Hannover leben. Die "Hannoversche Allgemeine" zeigt laut "focus.de" dagegen das Foto eines Hauses im Stadtteil Waldhausen, in das Wulff angeblich einziehen soll. Eine Nachbarin soll ihn dort schon vor mehreren Wochen gesehen haben, schreibt die Zeitung.

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