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MeToo

Schauspielerin Eisinger fordert schwarzen Teppich für Berlinale

Angesichts der #MeToo-Debatte hat die deutsche Schauspielerin Claudia Eisinger (33) an Berlinale-Direktor Dieter Kosslick appelliert, den roten Festivalteppich schwarz einzufärben. „In Hollywood trugen die Schauspielerinnen schwarz. In Berlin wollen wir einen schwarzen Teppich“, schreibt Eisinger in ihrer Petition auf der Kampagnenplattform change.org.

Berlin. Bis zum Montagmittag hatten sich rund 1300 Menschen angeschlossen.

Eisinger, bekannt aus dem „Tatort“ und „Zarah - Wilde Jahre“, schreibt in dem Aufruf: „Es ist unsere Verantwortung, der Welt zu signalisieren, dass sexueller Missbrauch, Übergriffe und Diskriminierung von Frauen nicht länger ungesehen bleiben“. Deshalb müsse auch die Berlinale eindeutig Position beziehen.

Die 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin (15.-25. Februar) beginnen am Donnerstag. Zu allen großen Premieren ist vor dem Berlinale Palast der rote Teppich ausgerollt.

dpa