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Sahra Wagenknecht ist ein Morgenmuffel

Die Vizevorsitzende der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, ist für ihren Ehrgeiz und ihre Disziplin bekannt. Doch morgens würde auch die 43-jährige Politikerin gerne mal länger im Bett liegen.

"Was ich wirklich hasse, ist früh aufstehen zu müssen. Ich kann abends bis weit nach Mitternacht arbeiten. Aber wenn es irgend geht, mache ich keine Termine vor zehn Uhr morgens. Im Bundestag muss ich oft schon um neun da sein, das geht noch so gerade. Aber Termine morgens um acht - da muss man mich hintragen", verrät die Lebensgefährtin von Oskar Lafontaine (69) der Zeitung "Welt am Sonntag".

Auch das Shoppen macht der 43-Jährigen wenig Freude. "Ich gehe einkaufen, wenn ich neue Sachen unbedingt brauche oder die Schuhe runtergelaufen sind", sagte die Politikerin der Zeitung weiter. Dabei achte sie schon auf die Preise. "Bei gleichwertigen Sachen würde ich im Zweifel immer die preiswertere Variante kaufen."

Eine Handtasche für 5.000 Euro würde sie sich aber niemals leisten, "so etwas halte ich einfach für bekloppt". Während manche Frauen sich keine bessere Freizeitbeschäftigung vorstellen können, sagte Wagenknecht: "Dass Einkaufen ein Genussfaktor sein soll, hat sich mir nie erschlossen. Ich empfinde das eher als verlorene Zeit. Dann lese ich lieber ein Buch oder mache andere Dinge, die mir Freude machen."

Ihre Kleidung kaufe sie weder bei H&M, noch bei einer anderen bekannten Kette. "Im Grunde kommen fast alle meine Sachen aus einer einzigen Boutique. Die ist nicht weit weg vom Bundestag, und sie ist die einzige, bei der ich relativ sicher sein kann, dass ich immer etwas finde. Darüber bin ich froh, weil mich schon das Laufen durch verschiedene Läden nervt."

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