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Musik

Russland legt sich mit Madonna an

Russland könnte Sängerin Madonna ("Girl Gone Wild", 54) mächtig Ärger bescheren. Weil die Pop-Ikone sich für die verhafteten Mitglieder der Protestband Pussy Riot stark gemacht hat und außerdem für Homosexuellen-Rechte eintritt, ist sie der Führung des Landes offenbar ein Dorn im Auge.

Die Behörden behaupten nun, das Visum, womit der der Star im vergangenen Jahr ins Land reiste, um zwei Konzerte in Moskau und St. Petersburg zu spielen, hätte ihr nicht gestattet für Geld zu arbeiten, berichtet die britische Zeitung "The Sun".

Das klingt wie eine sehr fadenscheinige Strategie, um der Sängerin Steine in den Weg zu legen und sie in Zukunft davon abzuhalten in dem Land aufzutreten.

Ein russischer Abgeordneter behauptete angeblich, Madonna habe illegale kommerzielle Tätigkeiten ausgeführt. Der Konzertveranstalter sieht sich nun mit einer Geldforderung von umgerechnet rund 12.200 Euro konfrontiert, lautet der Bericht weiter. Madonna selbst könnte in Zukunft ein Visum verweigert werden.

(ala/spot)