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Kino

Robert Redford fordert Diskussion über Waffen im Film

Zum Auftakt seine Sundance Film Festivals hat sich Schauspieler und Regisseur Robert Redford (76) für eine Debatte über Gewalt in Filmen ausgesprochen.Auf die Frage, ob Redford der Meinung sei, dass Hollywood und Filmproduzenten Waffengewalt in Amerika noch zusätzlich anstacheln würde, antwortete der Oscar-Ppreisträger: "Ich fuhr kürzlich durch L.

.A. und sah dort zwei Plakatwände, die Waffen positiv bewarben. Da frage ich mich: Denkt meine Branche, dass Waffen dabei helfen, Kinokarten zu verkaufen?" Mit diesem Statement ließ Redford durchblicken, dass er die Darstellung von Waffen in einem positiven Kontext durchaus kritisch sieht.

Einen perfekte Diskussionsgrundlage dürfte in diesem Zusammenhang die Dokumentation "Valentine Road" liefern. Die Produktion handelt von dem 15-jährigen Larry King, der 2008 von einem Mitschüler erschossen wurde und greift damit eine gerade besonders brisante Thematik auf. "Newtown und der aktuelle Dialog über verschärfte Waffengesetze werden die Bedeutung der Dokumentation für die Menschen auf dem Festival verändern", da ist sich Festival-Leiter John Cooper sicher.

Die erste Premiere des weltweit wichtigsten Festivals für unabhängige Produktionen außerhalb des Hollywood-Betriebs in Park City/Utah feierte übrigens der Film "May in the Summer" der US-Regisseurin Cherien Dabis. Bis zum 27. Januar werden insgesamt 113 Spielfilme und Dokumentationen aus 32 Ländern gezeigt, darunter auch einige deutsche Produktionen. Als Highlight zum Ende des elftägigen Festivals ist der Film "Jobs" über Apple-Gründer Steve Jobs als Schlussfilm des elftägigen Festivals vorgesehen.

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