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Beyoncé und Jay-Z in Havanna.

Beyoncé und Jay-Z in Havanna. © Alejandro Ernesto

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Rapper Jay-Z verursacht Wirbel mit Kuba-Song

Der amerikanische Rap-Star Jay-Z (43) hat mit seinem neuen Song "Open Letter" für politische Irritationen gesorgt. Der Ehemann von Sängerin Beyoncé Knowles (31) singt darin über einen Kuba-Trip, den er und seine Frau anlässlich ihres fünften Hochzeitstags vergangene Woche angetreten hatten.

Washington/Berlin. n. Für die Reise nach Havanna habe es die Erlaubnis vom Weißen Haus gegeben, heißt es in dem Song. Ein Sprecher von US-Präsident Barack Obama dementierte den Wahrheitsgehalt der Textzeile: "Es ist ein Lied. Der Präsident hat mit Jay-Z nicht über diese Reise gesprochen".

US-Bürger dürfen grundsätzlich nicht ins kommunistische Kuba einreisen. Das Finanzministerium kann aber in bestimmten Fällen entsprechende Lizenzen verteilen: "Es reimt sich wahrscheinlich nichts auf Finanzministerium", scherzte der Obama-Sprecher. Jay-Z war im Wahlkampf auf mehreren Veranstaltungen gemeinsam mit dem US-Präsidenten aufgetreten. Obama dankte dem Rapper und Beyoncé auf einer Spenden-Gala für ihre Freundschaft.

dpa