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Prinz William wird zum Doku-Star

Ab April will der TV-Sender BBC vier neue Teile der Dokumentation "Helicopter Rescue" ausstrahlen. Das Besondere: In der ersten Episode wird kein Geringerer als Prinz William bei der Rettung eines Jungen begleitet, der in eine Grube gefallen war.

Wie die britische Zeitung "Daily Mail" berichtet, sei es für William das schönste Gefühl auf der Welt, bei der Royal Air Force (RAF) als Pilot im Einsatz zu sein und Leben zu retten zu können.

"Als Mannschaftsführer versuchst du vorher gedanklich alles durchzuspielen und jedes Problem im Geiste schon zu lösen, bevor du abhebst. Ich glaube nicht, dass es eine größere Berufung gibt: Das Gesicht einer Tochter oder eines Sohnes zu sehen, wenn wir ihre Mutter oder ihren Vater gerettet haben - das ist gewaltig", wird der Prinz von "Daily Mail" zitiert. In der aufregenden Dokumentation kommt aber nicht nur William selbst zu Wort, sondern auch einige seiner Kollegen. Diese betonen, William sei "ein Teil des Teams und das Team als Ganzes steht im Zentrum der Serie".

Wie diverse Medien übereinstimmend berichten, wird William sich aber nicht mehr allzu lang dieser Berufung widmen können: Wie am Mittwoch bekanntgegeben wurde, wird Williams Einsatz bei der Royal Air Force früher enden als vorgesehen. Der Hubschrauberdienst der britischen Luftwaffe wird aller Voraussicht nach an das US-amerikanische Unternehmen Bristow Group verkauft, weil die britische Regierung sparen muss. In der nächsten Zeit werde der 30-Jährige sich vornehmlich seinen adeligen Aufgaben und seiner baldigen Vaterschaft verschreiben. "William wird genau um die Zeit von Catherines Geburt herum das RAF Valley verlassen, und er wird das auch öffentlich innerhalb des nächsten Monats verkünden", wird ein Insider von dem Magazin "Us Weekly" zitiert.

(lp/spot)