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Penis hat die Bundeswehr bezahlt

Rund fünf Millionen Zuschauer saßen am Freitagabend gebannt vor dem Fernseher und konnten kaum glauben, dass "Let's Dance"-Kandidat Balian Buschbaum vor einigen Jahren noch Yvonne Buschbaum, die Olympia-Stabhochspringerin gewesen ist.

Sehr offen spricht Buschbaum nun über seine Geschlechtsumwandlung zum Mann und wie schwierig es war, den "richtigen" Penis zu finden. "Ich gehörte damals noch der Sportfördergruppe der Bundeswehr an und musste einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Die Heilfürsorge der Bundeswehr hat die OP zu einem großen Teil übernommen. Wie teuer das war, weiß ich gar nicht genau", verrät Buschbaum in einem Interview mit der "Bild am Sonntag".

Ursprünglich sollte Buschbaum in Frankfurt oder Köln operiert werden, da hier die Krankenkasse für die Krankenkasse aufkommt. Die dort angebotenen Penismodelle gefielen Buschbaum allerdings nicht, in einer Potsdamer Privatklinik wurde er schließlich fündig und musste ein ganzes Jahr um die Kostenübernahme kämpfen. "Ein Oberfeldwebel erklärte mir zunächst, dass es keinen Weg für eine OP in einer Privatklinik gebe. Ich habe ihm dann einen Brief mit den unterschiedlichen Modell-Bildern der Penisse geschickt und gefragt: ,Für welchen würden Sie sich entscheiden?' Das war der Durchbruch. Danach wurde die Operation genehmigt!", wird der 32-Jährige von der Zeitung zitiert.

Die Geschlechtsumwandlungs-Operation dauerte insgesamt neun Stunden, aus der Haut von Buschbaums Unterarm wurde sein Wunschpenis geformt. Mit dem Ergebnis ist Balian Buschbaum nun mehr als zufrieden. "Ich gehe gern an den FKK-Strand oder in die Sauna. Deshalb ist mir wichtig, dass mir mein Penis gefällt", schließt der Tanzpartner von Sarah Latton ab.

(lp/spot)