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Boulevard Paris, Stadt der Mode
Menschen Boulevard Paris, Stadt der Mode
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17:11 21.01.2013
Quelle: SpotOn
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Wenn man als Modehaus einmal das Recht erworben hat, seine Kollektionen unter Haute Couture präsentieren zu können, heißt das noch nicht, dass es in der nächsten Saison wieder so ist.

Die Labels und Modehäuser müssen sich jedes Jahr neu um eine Mitgliedschaft bewerben. Seit 1945 gibt es strenge Kriterien, wie beispielsweise die Anzahl der Festangestellten, den Hauptsitz des Unternehmens und die Zahl der Unikate, die auf Schauen präsentiert werden müssen.

Hört man die klangvollen Namen der Haute-Couture-Meister, wird einem schnell klar, dass Frankreich den größten Einfluss auf die gehobene Schneiderei hat. Von Coco Chanel über Yves Saint Laurent bis Christian Dior - sie alle machten Paris zum Zentrum der Mode. Zweimal im Jahr gibt sich Paris die Ehre und lädt zu den Haute-Couture-Schauen. Die gesamte Modebranche folgt der Einladung.

Frankreich war schon immer Vorreiter. Coco Chanel befreite die Frauen vom Korsett. Sie machte den Pariser Chic zum Global Chic. Das kleine Schwarze, die gesteppte Handtasche mit Kettenhenkel und Schwarz-Weiß-Mode trumpften auf. Dior drückte der Modewelt den "New Look" auf. Schwingende Röcke aus edlen Materialien, lange Handschuhe und taillenbetonte Kleider formten das Aussehen der neuen Frauen, der feministischen Frauen. Auch Yves Saint-Laurent prägte das Frauenbild. Der Hosenanzug als Ausdruck der Emanzipation war geboren.

Haute-Couture ist aber mehr als Mode, es ist Kunst. Kunst, die sich kaum einer leisten kann. Deswegen landen die meisten Anfertigungen der Modeschöpfer auch in Ausstellungen und Museen. Nur selten werden die bis zu 100.000 Euro teuren "Kunstwerke" gekauft. Noch bis zum 24. Januar zeigen über 25 Häuser ihre Schneiderkunst. Chanel und Dior sind ebenso dabei wie Newcomer Alexis Mabille und Maison Martin Margiela. Unter der Glas-Kuppel von Eiffels Pariser Gebäude Le Centorial wird dieser Tage wieder Modegeschichte geschrieben.

SpotOn

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