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Streit

Olivia de Havillands Gerichtsstreit um TV-Serie spitzt sich zu

Der Streit zwischen der Filmlegende Olivia de Havilland (101) und dem US-Sender FX um die TV-Serie „Feud“ spitzt sich weiter zu.

Los Angeles. Der Streit zwischen der Filmlegende Olivia de Havilland (101) und dem US-Sender FX um die TV-Serie „Feud“ spitzt sich weiter zu. Wie das Branchenblatt „Hollywood Reporter“ am Mittwoch berichtete, hat FX vor einem Gericht in Los Angeles einen Antrag gestellt, dass de Havillands Klage abgewiesen werde. Die Anwältin der betagten Schauspielerin konterte mit scharfen Worten. Ihre Mandantin sei nun umso entschlossener, um ihr Recht zu kämpfen und dem „großen Hollywood“ die Stirn zu bieten, sagte Anwältin Suzelle Smith laut „Deadline.com“. Die nächste Anhörung steht Ende September an.

De Havilland, die vor allem für ihre Rolle als Melanie Hamilton im Südstaatenepos „Vom Winde verweht“ (1939) bekannt ist, hatte Ende Juni Klage wegen der Serie „Feud“ eingereicht. Die zweifache Oscar-Preisträgerin wirft dem Sender FX und Regisseur Ryan Murphy vor, ihre Person unerlaubterweise und zudem fälschlich porträtiert zu haben. Sie pocht unter anderem auf Schadenersatz und auf ein Verbot, ihr Abbild zu benutzen.

Die im Stil einer Pseudo-Dokumentation gedrehte TV-Serie handelt von der langjährigen Rivalität der beiden Hollywood-Diven Joan Crawford (Jessica Lange) und Bette Davis, gespielt von Susan Sarandon. De Havilland wird von Catherine Zeta-Jones dargestellt. In der Serie würden ihr in einem erfundenen Interview falsche Aussagen in den Mund gelegt. Ihr guter Ruf werde dadurch geschädigt, macht de Havilland geltend.

Von Munker, dpa