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Ehrung

Nobel-Feier: Dylan schlägt Einladung ins Weiße Haus aus

Literaturnobelpreisträger Bob Dylan hat erneut eine Ehrung in den Wind geschlagen: Der für Songs wie "Blowin' In The Wind" weltberühmte Musiker schwänzte eine Einladung ins Weiße Haus zur Feier seines Nobelpreises.

Washington. Der Künstler, der als erster Sänger überhaupt den Literaturnobelpreis zugesprochen bekam, habe "leider" nicht zum Empfang von Präsident Barack Obama für die diesjährigen US-Nobelpreisträger kommen können, sagte ein Sprecher des Weißen Hauses am Mittwoch.

Dylan hatte zuvor auch schon seine Teilnahme an der Verleihungszeremonie im Dezember in Stockholm abgesagt. Dem 75-Jährigen war am 13. Oktober als erstem Musiker überhaupt der Nobelpreis für Literatur zugesprochen worden. Nach der Bekanntgabe der Nobel-Ehrung reagierte Dylan nicht, erst zwei Wochen später kündigte er an, er nehme die Auszeichnung selbstverständlich an und wolle "falls möglich" auch zur Preisverleihung am 10. Dezember nach Schweden kommen.

Mitte November dann aber sagte er in einem Schreiben an die Schwedische Akademie wegen "anderweitiger Verpflichtungen" ab. Die vier anderen Preisträger waren Obamas Einladung am Mittwochabend gefolgt - die Physikpreisträger Duncan Haldane und Michael Kosterlitz, der Chemiker Fraser Stoddart und der Ökonom Oliver Hart.

Alle vier sind gebürtige Briten, sie leben aber in den USA. Obama hob in seiner Ansprache den wichtigen Beitrag von Einwanderern in den USA hervor: "Wir sind unglaublich stolz auf sie", sagte er. Die Preisträger seien ein Beleg dafür, "dass das, was Amerika wirklich einzigartig macht, unsere Fähigkeit ist, Talente aus der ganzen Welt anzuziehen".


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