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Neubauer: "Mischung aus Katzenberger und Monroe"

Christine Neubauer verdreht in "Das Traumhotel - Myanmar" am 4. Januar (20.15 Uhr) Sky du Mont den Kopf. Was ihre Rolle mit Daniela Katzenberger und Marilyn Monroe gemeinsam hat und was für Abenteuer sie in Myanmar erleben durfte, verriet sie im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

Frau Neubauer, Sie stehen derzeit fürs "Traumhotel" im frisch reformierten Myanmar vor der Kamera. Wie fühlt sich das an?

Es ist ein Riesengeschenk eine der ersten Schauspielerinnen zu sein, die jemals in diesem Land drehen durfte. Man fühlt sich wie ein Pionier, ist an vielen Orten der einzige Europäer und wird von den Einheimischen dementsprechend bestaunt.

Wie empfinden Sie die Einheimischen?

Ein sehr freundliches und herzliches Volk, deren buddhistischer Glaube allgegenwärtig ist. Ich empfinde die Stimmung hier als sehr stimulierend. Auch wenn es teilweise etwas chaotisch war, da unsere Dreharbeiten mit dem hiesigen Wasserfest, dem asiatischen Silvester, zusammen fielen. Da feiern die Menschen eine Woche lang, bespritzen sich mit Wasser und haben jede Menge Spaß. Da war kein Drehplan mehr einzuhalten. Echt abenteuerlich.

Stehen Sie auf Abenteuer?

Ich nehme gerne Abenteuer in Kauf, um dafür solche spannenden Länder kennen zu lernen. Am meisten hatte ich mich darauf gefreut, dass dieses Land so unvernetzt ist. Man kann hier keine europäischen Handys benutzen, und Internet gibt es auch nur an ganz wenigen Orten. Das empfinde ich manchmal als ganz angenehm.

Sie spielen eine chaotische und geradlinige bayerische Kosmetikerin (Maria Schneider), die Sky du Mont den Kopf verdreht...

Die komische Rolle wurde mir nach eigenem Entwurf auf den Leib geschrieben und ist eine Mischung aus Daniela Katzenberger und Marilyn Monroe.

Mit welcher der beiden Damen können Sie sich eher identifizieren?

Ich finde beide Frauen spannend, aber wenn, dann ist mir die Monroe sicher näher als die Katzenberger. Was uns alle drei eint, ist, dass wir geradlinige und selbstbestimmte Frauen sind. Ich bin eine Frau, die immer klarkommt und auch schon immer in der Lage war, sich selbst zu versorgen.

Die Unberührbare.

Das glauben viele, weil ich nach außen immer so robust wirke. Aber auch ich habe eine verletzliche und bedürftige Seite. Ich bin sehr dünnhäutig und sensibel, sonst wäre ich keine gute Schauspielerin. Meine Gefühle sind schließlich mein Werkzeug.

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