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Narrenschelle für Thierses Schwabenschelte

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat die Goldene Narrenschelle 2013 für seine Schwabenschelte entgegengenommen. Eine Wecken- und Kehrwochenkritik gegen Schwaben in Berlin, seien "harte Bandagen gegen Exilschwaben" gewesen, sagte der baden-württembergische Europaminister Peter Friedrich seinem Parteifreund in seiner Laudatio zur Verleihung des Narrenpreises am Mittwochabend im Europapark Rust.

Thierse hätte wissen müssen, dass "Schwaben so sensibel sind".

Der Bundestagsvizepräsident nahm die Auszeichnung mit Humor und bescheinigte seinen Gastgebern augenzwinkernd "weltberühmte schwäbische Toleranz und Humor". Den heftigen Angriffen auf seine Schwabenäußerungen bescheinigte er kurzerhand "freundlich vornehme" und "gedankliche Tiefe". Zugleich hob er den Erfindergeist der Schwaben hervor.

Thierse hatte zum Jahreswechsel über provinzielle Schwaben in seinem Berliner Heimatbezirk Prenzlauer Berg gelästert und dafür kräftige Schelte einstecken müssen. Unter anderem hatte er verlangt, dass die Schwaben beim Bäcker gefälligst Schrippen bestellen und keine "Wecken".

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