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Boulevard Nadja Uhl floh ein Jahr lang vor "Operation Zucker"
Menschen Boulevard Nadja Uhl floh ein Jahr lang vor "Operation Zucker"
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11:32 16.01.2013
Quelle: SpotOn
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Das Thema Kinderhandel sei schwierig zu verkraften, gestand die 40-Jährige im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Die Produzentin Gabriela Sperl kam lange vor Drehbeginn mit diesem Thema auf mich zu. Aber es ist monströs, ich bin ein Jahr lang geflohen. Da reagiere ich wie jeder andere: Lasst mich in Ruhe, das verkrafte ich nicht, ich bin Schauspielerin, keine Politikerin."

Der Wahrheit in die Augen zu sehen, sei besonders schwer gewesen, wenn man ein ordentliches und zufriedenes Leben in Deutschland führt, so Uhl: "Ich als normale deutsche Bürgerin war plötzlich damit konfrontiert, dass mir Menschen erzählten, es gibt hier in unserem Land Tendenzen. In Berlin, direkt bei dir um die Ecke, entwickelt sich ein großer Markt aufgrund der Armut in Osteuropa."

Um das Thema besser zu verstehen, habe sich Uhl ausführlich damit auseinandergesetzt und ihre Rolle als Kommissarin Karin Wegemann als eine Art Mission angenommen: "Als Künstler sind wir Seismographen einer Gesellschaft, und wenn man dem Bundeskriminalamt und den Unicef-Studien zum Thema Menschenhandel und moderne Sklaverei glauben darf, und wir von einem wachsenden Markt für Kinder als Prostitutierte sprechen, dann ist es an der Zeit, ein künstlerisches Zeichen zu setzen", so die Schauspielerin. "Ich bin überzeugt, dass sich ein guter Künstler immer an Dingen reibt, die ihn herausfordern. Und ich bin bereit, mich Dingen zu stellen, auch wenn es unbequem wird."

Der Film "Operation Zucker", der am heutigen Mittwoch im Ersten um 20:15 Uhr zu sehen ist, hat die Schauspielerin offenbar auch persönlich beeinflusst: Man fühle sich aus dem Paradies vertrieben, wenn einem ein Stück der eigenen Unwissenheit und Unschuld geraubt wird. Trotzdem versuche sie, ihre Rolle am Drehset zu lassen und abzuschalten. Dabei helfen Uhl die frische Luft, die Kraft der Natur und natürlich ihre Familie. "Da sind Kinder, Familie, ein Privatleben sehr, sehr wichtig. Als Gegenpol. Je fester dieser Anker ist, um so weiter kann ich mich auf der anderen Seite in schwierige Themen begeben."

SpotOn

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