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Yoko Ono.

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Nach Klage von Yoko Ono - Hamburger Szene-Kneipe muss Namen ändern

Nach einer Klage der John-Lennon-Witwe Yoko Ono muss die Hamburger Szene-Kneipe „Yoko Mono Bar“ im Karolinenviertel nach 17 Jahren Bestehen ihren Namen ändern.

Hamburg. Die Künstlerin und Witwe des Beatles-Sängers hatte zuvor über eine Düsseldorfer Anwaltskanzlei gegen den Namen geklagt - er sei ihrem eigenen zu ähnlich, sagte ein Gerichtssprecher am Freitag in Hamburg. Das Hamburger Landgericht gab ihr demnach Recht und stellte am 12. Juli eine einstweilige Verfügung aus (AZ 318 O 195/17), inklusive Strafandrohung in Höhe von 250 000 Euro. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.

Jens Kristian Peichl, der Anwalt des Barbesitzers Nima Garous-Pour, hält die Entscheidung des Gerichts für falsch - von einer Verwechslungsgefahr könne keine Rede sein. Er kündigte deshalb am Freitag an, Widerspruch einzulegen. Vorerst habe man sich jedoch an das Verbot gehalten und den Namen „Yoko“ überklebt.

Ob der Widerspruch erfolgreich sein wird oder nicht, eine Zukunft gibt es für die nunmehr „Mono Bar“ nicht: Am vergangenen Wochenende hatte sie zum letzten Mal geöffnet, bestätigte Peichl. Grund hierfür sei jedoch nicht Yoko Ono, sondern ein jahrelanger Streit zwischen Garous-Pour und dem Vermieter, in dessen Folge der Mietvertrag gekündigt wurde.

Von Katharina Schmidt


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