Navigation:

© SpotOn

Kino

NDR-Doku im Oscar-Rennen

Der Film "Töte zuerst - Der israelische Geheimdienst", der in Zusammenarbeit von NDR, dem israelischen Fernsehen IBA und ARTE France entstanden ist, ist für einen Oscar in der Kategorie "Beste Dokumentation" nominiert worden, wie der NDR verkündete.

"Der Oscar ist die höchste Auszeichnung, die ein Film bekommen kann", so der NDR-Intendant Lutz Marmor. "Dass eine Koproduktion des NDR als eine der weltweit besten fünf Dokumentationen für den Preis nominiert wurde, ist ein Riesenerfolg und belohnt das große Engagement des NDR für den Dokumentarfilm."

Der Film von Regisseur Droh Moreh erzählt über die israelische Besatzungspolitik, präsentiert von dem Blickpunkt der noch lebenden ehemaligen Chefs des Geheimdienstes Shin Bet, der für die besetzten Gebiete Westjordanland und Gaza verantwortlich ist. Vor der Kamera erzählen sie über ihre Aufträge, den Kampf um Palästina und die Probleme der inneren Sicherheit in Israel. "Die ehemaligen Chefs des Shin Bet haben kooperiert, weil sie sorgenvoll in die Zukunft Israels blicken", erzählt Patricia Schlesinger, Verantwortliche für den Programmbereich bei NDR, im Interview mit dem Onlinebranchendienst "Meedia."

"Töte zuerst - Der israelische Geheimdienst" kämpft für den Oscar gegen vier weiteren Dokumentationen: "5 Brocken Cameras" von dem Palästinenser Emad Burnat und dem Israeli Guy Davidi, David Frances "How to Survive a Plague", den US-amerikanischen "The Invisible War" und die schwedisch-britische Produktion "Searching for Sugar Man". Das Erste zeigt den NDR-Film am 3. April.

SpotOn