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Myanmar - wo Hardy Krüger jr. sein Lachen wieder fand!

Exotische Landschaften, Herzschmerz und abenteuerliche Geschichten sind die Eckpfeiler, die "Das Traumhotel" seit nunmehr acht Jahren zum beliebtesten Fernsehreiseziel in der ARD machen.

Zur 19. Folge hat sich die Produktionsfirma Lisa Film eines der zugleich schönsten und abenteuerlichsten Länder der Welt ausgewählt: Myanmar!

Als erste große internationale Filmproduktion tourte die 27-köpfige Crew rund um Regisseur Otto Retzer durchs frisch reformierte Myanmar. Mitten während den ersten demokratischen Wahlen des ehemaligen Militärregimes Burma erlebten sie hautnah den Wahlerfolg der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi.

Bei Temperaturen von 42 Grad und unter abenteuerlichen Drehbedingungen verlebte die Weltenbummler-Crew vier Wochen, die ihr unvergesslich bleiben. Otto Retzer gibt der Nachrichtenagentur spot on news einen Einblick: "Von allen 16 Traumhotels die ich bisher gedreht habe, herrschen in Myanmar die härtesten und vor allem die heißesten Drehbedingungen die ich je erlebt habe. Wir haben uns die Fußsohlen in Tempeln verbrannt, in denen man nur barfuß drehen durfte, mussten Tieropfer für Drehgenehmigungen bringen und haben LKWs mit Strom in Dörfer gebracht, in denen man noch nie Europäer gesehen hatte. Ein großes Abenteuer, aber das Ergebnis war's wert. Wir haben wunderschöne Bilder von einem fantastischen Land mit Superschauspielern."

Neben Hotelchef Markus Winter alias Christian Kohlund agieren diesmal Christine Neubauer, Sven Martinek, Sky du Mont, Marion Mitterhammer, Hardy Krüger jr. und Esther Schweins. Allesamt abenteuererprobte Weltenbummler, die trotz der strapaziösen Drehbedingungen begeistert waren von Land und Leuten.

"Ich bin tief beeindruckt von Myanmar und der Unbeugsamkeit dieser Menschen, die trotz dieser Militärdiktatur so unberührt sind. Diese große Sehnsucht nach Freiheit ist überall zu spüren, auch wenn viele noch gar nicht wissen, was das bedeutet. Am Wahltag sagte eine Bäuerin zu mir: ,Wir wählen heute die Demokratie. Ich kann Demokratie zwar nicht erklären, aber ich spüre sie in meinem Herzen,'" so Esther Schweins, die samt Kinder und Kindermädchen angereist war.

Für ihren Filmpartner Hardy Krüger jr. war es indes die erste Trennung von seiner Familie seit dem Tod von Söhnchen Luca. "Eine harte Prüfung und ich habe vor Liebeskummer auch drei Kilo abgenommen. Aber ich bereue nichts, denn ich habe in diesem Land zum ersten Mal mein Lachen wiedergefunden. Die Lebensfreude und Herzlichkeit der Menschen in diesem Land ist ansteckend. Es ist eines der schönsten Länder, das ich je gesehen habe."

Ganz der Tenor von Kollegin Christine Neubauer, die mit ihrem Freund José angereist war: "Ein sehr freundliches und herzliches Volk, deren buddhistischer Glaube allgegenwärtig ist. Es ist ein Riesengeschenk eine der ersten Schauspielerinnen zu sein, die jemals in diesem Land drehen durfte. Man fühlt sich wie ein Pionier, ist an vielen Orten der einzige Europäer und wird von den Einheimischen dementsprechend bestaunt." Und das dürfte ja wohl ganz nach dem Gusto von Frau Neubauer sein...

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