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© RTL / Stefan Gregorowius

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Motsi Mabuse: "Ich würde gerne mit Stefan Raab tanzen"

Vom Parkett ans Jury-Pult: Tanz-Begeisterte lernten Motsi Mabuse (31) 2007 in der zweiten Staffel von "Let's Dance" als Profi-Tänzerin an der Seite von Guildo Horn (50) kennen, nun ist sie schon zum zweiten Mal als Jurorin mit dabei.

Vergangenen Freitag lief der Auftakt zur sechsten Staffel. Mit der Nachrichtenagentur spot on news sprach die gebürtige Südafrikanerin nun über ihren Weg in die RTL-Tanzshow und erklärte, warum sie ihr Jura-Studium damals abgebrochen hat.

Frau Mabuse, dieses Jahr sind Sie die einzige Frau in der "Let's Dance"-Jury. Wie setzen Sie sich gegen die Männer durch?

Mit Jorge habe ich dieses Jahr einen Partner, mit dem ich gemeinsam gut gegen Herrn Llambi ankommen werde.

Sie haben bei "Let's Dance" ursprünglich als Tänzerin angefangen. Wie kam es dazu?

Ich habe per Telefon eine Anfrage für die Show bekommen. Da ich das Tanzen liebe, habe ich natürlich sofort zugesagt. Tanzen ist mein Leben, also stand es für mich außer Frage, dass ich teilnehmen werde.

Wie kam es dazu, dass sie nun am Jury-Pult sitzen?

Irgendjemand meinte, ich würde zu viel reden und hätte immer meine eigene Meinung. Es gab eine Auswahl und ich habe die Zusage bekommen. Meine Arbeit macht mir sehr viel Spaß.

Sind Sie wehmütig, wenn Sie die Paare vor sich sehen, selbst aber nicht tanzen?

Es tut teilweise schon weh. Ich kenne beide Seiten, deshalb ist es schwierig für mich. Außerdem fällt es mir schwer, Paare schlecht zu bewerten. Die Promis leisten wahnsinnig viel, deshalb drücke ich mich sehr vorsichtig aus. Man muss mitfühlen.

Würden Sie sich im Falle einer siebten Staffel noch einmal als Tänzerin versuchen, oder bleiben Sie in der Jury?

Lieber in der Jury. Da weiß man, dass man jede Woche wieder mit dabei ist. Außerdem bleibt mir unter der Woche mehr Zeit für mich. Nochmal jemanden zu trainieren würde bedeuten, dass ich privat das Tanzen aufgeben müsste.

Auf der Bühne sieht alles immer so leicht aus. Wie schwer ist es denn tatsächlich, in so kurzer Zeit die Schritte zu lernen?

Ich habe immer Respekt vor der Leistung der Promis, weil es viel schwerer ist, als es aussieht. In wenigen Wochen die Schritte zu lernen und dann auf die Bühne zu gehen und vor ganz Deutschland zu performen, setzt einen ziemlich unter Druck. Und zu guter Letzt kommt dann auch noch eine Jury und beurteilt das Ganze, das ist hart.

Welchem Paar räumen Sie in diesem Jahr Jahr gute Chancen auf den Sieg ein?

Bei drei Paaren könnte es sehr interessant werden. Sila Sahin und Christian Polanc werden gut sein, denn Sila kann sich gut bewegen. Außerdem ist Christian einer unserer stärksten Tänzer und Trainer. Auch Manuel Cortez und Melissa Ortiz-Gomez haben gute Chancen. Und spannend wird es auch bei Balian Buschbaum und Sarah Latton.

Mit welchem Promi würden Sie denn gerne einmal tanzen?

Mit jemandem, der sehr ehrgeizig ist und hart arbeitet. Stefan Raab habe ich immer als Kämpfer erlebt, deshalb würde ich ihn wählen.

Umgekehrt, wer wäre Ihr "Horror-Tanzpartner"?

Bis jetzt habe ich noch keinen gesehen. Ich würde versuchen, jedem das Tanzen beizubringen, schließlich ist es immer wieder eine Herausforderung.

Eigentlich haben Sie angefangen Jura zu studieren. Wann war der Punkt, an dem für Sie klar war, dass Sie Tänzerin werden wollen?

Nachdem ich ein Jahr in Deutschland war, wurde es mit dem Tanzen immer ernster. Ich wollte deutsche Meisterin werden und habe mein Studium abgebrochen. Es war aber nicht leicht. Mein Vater wollte, dass ich seine Anwaltskanzlei übernehme, daher war es eine schwere Entscheidung zu sagen, dass ich meinem eigenen Weg folge.

Haben Sie schon Pläne für die Zeit nach "Let's Dance"?

Ich würde gerne eine eigene Tanzschule eröffnen. Außerdem warten viele kleinere Projekte. Ich möchte zum Beispiel eine eigene Modelinie für Tanzbegeisterte herausbringen

(jb/spot)