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Moritz Bleibtreu: „Meinen Freunden sind meine Filme egal“

Moritz Bleibtreu: „Meinen Freunden sind meine Filme egal“.

Hamburg. Der Schauspieler Moritz Bleibtreu (46, „Lommbock“) pflegt seine alten Schulfreundschaften – und hält das zugleich für das beste Mittel gegen Starallüren. „In meinem engen Kreis sind alles Leute, die ich kenne, seitdem ich 15 Jahre alt war“, sagte Bleibtreu in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. „Das sind vier, fünf Freunde, die damals in der ganzen Stadt verteilt lebten“, erinnerte sich der Künstler an die Zeit, als er im Hamburger Stadtviertel St. Georg aufwuchs und in Barmbek zur Realschule ging. 

„Heute fühlen wir uns fast wie eine Familie. Gemeinsame Kneipenabende gibt es zwar immer weniger, dafür sind Familie, Kinder und Fußball unsere Themen“, erklärte Bleibtreu. Und fügte hinzu: „Meine Freunde nehmen mich so wahr, wie ich mich selbst kenne.“ Das sei für ihn ganz nebenbei „einer der essenziellsten Wege im Umgang mit Ruhm.“ Denn sonst würde er sich am Ende noch selbst fremd. Mit keinem seiner Freunde rede er etwa über seine Filme – das interessiere die gar nicht. Ab Freitag (15. September), 21.15 Uhr, ist der Schauspieler in der zweiten Staffel der ZDF-Kriminalserie „Schuld“ nach Erzählungen Ferdinand von Schirachs wieder als Anwalt Friedrich Kronberg zu sehen.

Von Ulrike Cordes, dpa