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Miley Cyrus findet Paparazzi gefährlich

Nach dem Unfalltod eines Paparazzo wird weiterhin die Frage nach der Schuld diskutiert. Der Fotograf war am Dienstag auf einer Straße in Los Angeles von einem Auto erfasst worden, als er ausstieg, um Bilder von Justin Biebers (18) Ferrari zu schießen.

Eine ganz eigene Meinung dazu hat nun Teenie-Sternchen Miley Cyrus geäußert und nimmt Bieber dabei in Schutz: "Unsere Mütter bringen uns als Kind schon bei, dass man nicht auf der Straße spielt", twitterte die 20-Jährige nach dem Unglück.

Ganz anderer Ansicht ist da ein Freund des Paparazzo, der von "TMZ.com" zitiert wird. Demnach soll Bieber sehr wohl Mitschuld am Tod von Chris Guerra haben. Der Fotograf habe in seinem letzten Telefongespräch angegeben, er habe gesehen, wie Bieber Pot rauchte - eine Geschichte, der er selbstverständlich nachgehen müsse. Hätte Bieber in der Vergangenheit nicht immer wieder ein rücksichtsloses Fahrverhalten an den Tag gelegt und Gerüchte über Drogenkonsum auf sich gezogen, wäre eine Verfolgung sicherlich nicht notwendig gewesen, so die anonyme Quelle.

Cyrus jedoch kontert, es sei nicht gerecht, Justin damit zu belasten. Es sei doch vorprogrammiert gewesen, dass so etwas passiert: "Das Chaos, das die Paparazzi verbreiten, wenn sie sich wie Idioten aufführen, macht es für alle unmöglich, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen." Für das kommende Jahr wünschte sich Cyrus mehr Bewusstsein im Umgang mit den Fotografen. Paparazzi seien gefährlich, das hätte man schon nach dem Tod von Lady Di bemerken sollen.

Lady Diana, ehemalige Prinzessin von Wales, starb 1997 bei einem Autounfall in Paris. Lange Zeit wurde behauptet, das Blitzlicht der Paparazzi-Kameras hätte den Fahrer geblendet und so das Unglück verursacht.

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