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Messi: Weltfußballer 2012, Vater und guter Mensch

Und täglich grüßt das Murmeltier: Lionel Messi (25) ist zum vierten Mal in Folge zum Weltfußballer des Jahres gewählt worden. Keine Überraschung. Doch das Jahr 2012 hatte noch mehr zu bieten für den Argentinier: Er ist Vater geworden: "Das ist mir wichtiger als der Nimbus des besten Fußballers der Welt", sagte der Argentinier Ende 2012 der spanischen Zeitung "El País".

Per Facebook verkündete Messi im November die Geburt seines Sohnes Thiago: "Heute bin ich der glücklichste Mann der Welt, mein Sohn wurde geboren, und ich danke Gott für dieses Geschenk. Dank an die Familie für die Unterstützung!". Messi braucht mehr als Fußball, um der glücklichste Mann der Welt zu sein, er braucht Familie. "Ein Kind glücklich zu machen - das ist es, was mich am meisten erfüllt." Sportliche Auszeichnungen seien nicht das Ziel in seinem Leben: "Im Grunde ist die Frage, ob der eine Spieler besser ist als der andere, ein Thema, das vor allem die Medien beschäftigt."

Was beschäftigt dann also den Fußballer, der mehr Titel hat, als er tragen kann? "Mein Ziel ist es, dass die Leute mich als einen guten Typen in Erinnerung behalten, wenn ich die Fußballstiefel an den Nagel hänge." Dazu verstellt sich der Argentinier nicht: "Ich bin einfach so, wie ich bin, sowohl auf dem Platz als auch außerhalb." Und wer ist Messi? Er hält sich fern von Skandalen. Keine Drogen-, keine Alkoholexzesse wie bei anderen Fußballern. Er ist professionell. So war er bereits in seiner Jugend beim FC Barcelona: "Meine Freunde wollten mit mir ausgehen, aber ich blieb zu Hause, weil am nächsten Tag Training war. Und es hat sich seitdem nichts geändert. Meine Freunde gehen aus, ich bleibe zu Hause."

Messi ist bescheiden. Privates bleibt meistens privat. Vielleicht ist Messis Vergangenheit auch der Grund für seine Bescheidenheit. Seine Familie wanderte nach Spanien aus als er 13 Jahre alt war. Die argentinische Wirtschaftskrise war schuld. Messi war damals kaum 1,40 Meter groß und die Eltern suchten nach Möglichkeiten, die Wachstumsstörungen ihres Sohnes behandeln zu lassen. Nun ist Messi 1,69 Meter groß - und der größte Fußballer der Welt.

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