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Matthias Schweighöfer ist kein Schlussmacher

In seinem neuen Film "Der Schlussmacher" mimt Matthias Schweighöfer den Trennungsexperten Paul, der seinen Klienten dabei hilft, Schlussstriche unter ihre Beziehungen zu setzen, ohne selbst dabei zu sein.

Im wahren Leben jedoch hält der Schauspieler nicht viel vom Schlussmachen, wie er in einem Interview mit "Bunte.de" zugibt.

"Ich bin nicht gut im Trennen (...) Ich hatte aber erst zwei große Beziehungen in meinem Leben. Von daher musste ich nicht viel Schluss machen." Der 31-Jährige hatte sich im Februar 2012 von seiner langjährigen Lebensgefährtin Ani Schromm (28) getrennt - in gegenseitigem Einvernehmen, wie er betont.

Ganz anders sei das in seiner ersten Beziehung gewesen. Die Frau hatte ihn betrogen. "Ich hatte erfahren, dass sie mit jemand anderem geschlafen hatte, weil ihr der Typ beim Liebesspiel eine Rippe angeknackst hatte", so Schweighöfer, "Es war schon härter, dann Schluss zu machen." Doch ein Zurück gab es nicht, schon vorher wäre zu viel passiert.

"Auf den ersten Blick kannst du dich nicht verlassen"

Die Suche nach der wahren Liebe hat Schweighöfer trotz allem nicht aufgegeben, nur die berühmte "Liebe auf den ersten Blick" hält er, genau wie seine Filmfigur Paul, für ein Märchen. Liebe sei etwas, auf das man sich verlassen müsse, auf den ersten Blick könne man sich nicht verlassen. Liebe müsse Höhen und Tiefen erleben, bevor man es als "große Liebe" bezeichnen könne, so der Schauspieler zu "Bunte.de".

Im Gegensatz zu vielen anderen denkt Schweighöfer außerdem, dass es möglich ist, alte Beziehungen wieder "aufzuwärmen". Auch ein Liebescomeback mit Ani kann er sich vorstellen, schließlich würden die beiden immer noch kämpfen. Als Single bezeichnet er sich nicht, eher sieht er sich derzeit als "vielarbeitender Familienvater".

Auch in seinem neuen Film setzt Schweighöfer auf Vertrauen und Beständigkeit. Für den Streifen hat er sowohl seinen langjährigen Freund Milan Peschel wie auch seine Eltern verpflichtet. Peschel spielt in der Komödie den anhänglichen Toto, der es nicht verkraftet, einfach so abserviert zu werden. "Der Schlussmacher" kommt ab 10. Januar 2013 in die Kinos.

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