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Martinek: "Ich bin kein Mensch, der alleine durch die Gegend laufen will"

Über Facebook lernte Schauspieler Sven Martinek die Produktmanagerin Monique Leonardi kennen. Die Beziehung hält nun schon eineinhalb Jahre. Zuvor war der 48-Jährige unter anderem mit "Tatort"-Kommissarin Simone Thomalla liiert.

Sechs Kinder von fünf Frauen, so seine beeindruckende private Bilanz, "was belegt, dass ich gelebt habe", erklärt der Action-Star im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

Ist es wichtig für Ihr Lebensglück eine Partnerin zu haben?

Unbedingt! Der Mensch ist nicht dafür gemacht, allein zu sein. Es gibt ein ganz gutes Beispiel vom Dalai Lama: Wir wissen nicht, wie groß der Zeigefinger ist, wenn wir ihn nicht in Bezug setzen zu den anderen Fingern. Wir müssen uns in Beziehung setzen zu anderen Menschen, um zu wachsen. Das ist ganz einfach, und ich bin kein Mensch, der alleine durch die Gegend laufen will.

Und damit das nicht passiert, nutzen Sie auch Facebook zur Partnerschaftsanbahnung wie man hört.

Das hat sich zufällig so ergeben. Wir haben uns virtuell kennengelernt und danach analog verliebt. Aber es ist doch auch egal, ob man sich auf Facebook, im Café oder im Kaufhaus kennen lernt. Hauptsache man findet sich.

Ist es von Vorteil, dass die Partnerin nichts mit Ihrer Branche zu tun hat?

Kann man so nicht sagen, denn ich war auch schon mit Kolleginnen glücklich verliebt. Aber zum jetzigen Zeitpunkt ist es ganz schön, jemanden zu haben, der keine Ambitionen in Sachen roter Teppich, Filmpartys und dergleichen hat. Denn ich entziehe mich dem ganzen Zirkus ganz gerne. Es gibt heute andere Prämissen als früher.

Nämlich?

Meine Gesundheit ist mein oberstes Gebot. Damit meine ich meinen Geist wie meinen Körper. Ich habe das lange genug ignoriert und mich oft sehr zerrissen gefühlt. Ich war ein bisschen wie die Kerze, die an beiden Enden brennt.

Und sechs Kinder mit fünf Frauen zeugt...

... was belegt, dass ich gelebt habe. Ich stehe zu allem, was ich gemacht habe. Auch zu meinen Fehlern, obgleich meine Kinder da sicher nicht dazuzuzählen sind. Ich bin sehr stolz auf jedes einzelne.

Auch auf deren Mütter?

Zum Glück gab's da auch kaum verbrannte Erde. Ich finde es furchtbar für die Kinder, wenn sie mitanschauen müssen, wie sich die Eltern bekriegen. Das ist natürlich nicht immer einfach und erfordert ein bisschen Einsatz. Aber das sollte einem jeder Mensch wert sein, mit dem man ein Stück Weg gegangen ist.

Was für ein Vater sind Sie?

Ich denke, ich bin erst einmal ein sehr lockerer Papa. Gemäß meinem Leitsatz "leben und leben lassen". Ich kann aber durchaus auch streng sein, wenn es zum Wohle des Kindes ist und lasse dann nicht alles durchgehen.

Waren Sie streng als sich Ihre Ziehtochter Sophia Thomalla für den Playboy auszog?

Da habe ich mich erst recht nicht eingemischt, denn Sophia ist erwachsen und ich fand das waren Hammerfotos. Eine ganz tolle Fotogeschichte, die ratzfatz weg ging am Kiosk. Ich war stolz wie Bolle.

Lust auf Enkelkinder?

Es kommt wie es kommt. Und wenn es jetzt passiert, würde ich noch einen ganz lässigen Yoga-Opa abgeben, denke ich.

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