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Liebes-Chaos bei den Elbertzhagens

Es sind die letzten Zuckungen einer Medien-Beziehung: Die Ehe der Elbertzhagens ist zu Ende und Goetz Elbertzhagen (53) wurde schon mit einer Neuen an seiner Seite gesichtet.

Jenny Elvers-Elbertzhagen (40), die zuletzt mit ihrer Alkoholsucht kämpfte, steht allein da. Noch vor wenigen Tagen hatte Elbertzhagen in "Bild" beteuert, in der Ehe sei alles in Ordnung. Also was kann man diesem Paar, das immer wieder sein Privatleben in der Öffentlichkeit ausgebreitet hat, noch glauben?

Ein kleiner Zeitsprung zurück: Im September 2012 absolviert Jenny Elvers-Elbertzhagen einen Auftritt in der NDR-Sendung "Das!". Sie stammelt, lallt und ist - so stellt sich hinterher heraus - sturzbetrunken. Einige Tage später begibt sie sich in eine Entzugsklinik. Ihr Mann kommentiert bei "RTL Exklusiv": "Meine Frau hat ein schweres gesundheitliches Problem, was wir jetzt angehen werden." In der "Bild"-Zeitung wird er schließlich konkret: "Meine Frau hat ohne Frage ein Alkoholproblem."

Wer glaubt, dass sich die Elbertzhagens daraufhin erst einmal zurückziehen, hat sich getäuscht. Im Januar verlässt Jenny die Entzugsklinik und die Vermarktungsmaschinerie nimmt Fahrt auf. Der Fernsehsender RTL sichert sich das erste Interview, in dem Elvers auch ganz begeistert von ihrem Gatten spricht: "Eine Familie, der Mann, der einen unterstützt - das ist ganz wundervoll und wichtig."

Es folgen weitere Interviews, auch mit Goetz Elbertzhagen, der in der "Bild am Sonntag" Anfang Februar noch bestätigt, auch in schwierigen Zeiten zu seiner Frau zu stehen: "Nach dem Lautsein wird man wieder leise, nimmt den Partner in den Arm, dann tut es einem leid."

Das Problem von Goetz Elbertzhagen ist zu diesem Moment vielleicht, dass seine Frau gleichzeitig sein Job ist. Jenny lebt von ihrer Popularität, ihrer Medienpräsenz und Goetz muss als ihr Manager jede Gelegenheit wahrnehmen, sein Produkt zu vermarkten. Und die Öffentlichkeit will eine geheilte und starke Jenny Elvers-Elbertzhagen, die sich der vollen Unterstützung ihres Mannes sicher sein kann. Ob das zu diesem Zeitpunkt den Tatsachen entspricht, ist eine andere Sache.

Bei den Elbertzhagens soll es schon länger gekriselt haben, wie sich jetzt herausstellte. "Bild" berichtet, Goetz Elbertzhagen habe sich beklagt, er käme in der Ehe zu kurz. Dennoch hatte noch in der letzten Woche ebenfalls bei "Bild" beteuert: "Wir sind nicht getrennt, arbeiten seit dem, was uns widerfahren ist, intensiv an unserer Beziehung."

Dass aber die Beziehung zu der neuen Frau an seiner Seite noch so frisch ist, dass man diese Aussage guten Gewissens glauben kann, ist unwahrscheinlich. Es drängt sich der Eindruck auf, dass die heile Welt der Elbertzhagens nach dem Alkohol-Entzug nur eine gut gemauerte Fassade für die Medienwelt war. Auf welche Aussagen kann man sich denn nun noch verlassen, wem darf man noch glauben schenken? Diese Frage müssen sich nicht bloß die Elbertzhagens gefallen lassen, sondern alle Promi-Paare, die ihr Privatleben in der Öffentlichkeit nur zu gerne breittreten.

(sch/spot)