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Großer Andrang beim Ostereierrollen.

Großer Andrang beim Ostereierrollen. © Olivier Douliery

Brauchtum

Letztes Ostereierrollen mit den Obamas

Am Ostermontag gehört der Garten des Weißen Hauses ganz den Kindern. Für Barack Obama ist es das letzte traditionelle Ostereierrollen als US-Präsident. Er gibt sich ausgelassen.

Washington. Zum letzten Mal haben US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle zahlreiche Kinder zum traditionellen Ostereierrollen in den Garten des Weißen Hauses eingeladen.

"Frohe Ostern", rief Obama (54) den Teilnehmern am Montag zu. "Das ist immer eine unserer Lieblingsveranstaltungen des Jahres."

Diesmal stand das Familienfest unter dem Motto "Let's celebrate" ("Lasst uns feiern"). "Wir wollen all die guten Dinge feiern, die wir in den vergangenen acht Jahren geschafft haben", sagte Michelle Obama (52) zur Begrüßung. Die Amtszeit ihre Mannes endet im Januar 2017.

Das Präsidenten-Ehepaar zeigte sich ausgelassen. Obama erschien in einem karierten Hemd, Michelle trug ein grünes Shirt über einer schwarzen Hose.

Bei dem Wettstreit rollten Kinder hartgekochte Ostereier mit einem langen Löffel über den Rasen - und das möglichst schnell. Inmitten der teils tollpatschigen, teils routinierten Eier-Läufer stand ein lachender Barack Obama. Der Präsident gab den Startpfiff, feuerte die Kinder an und verteilte Handschläge.

Zusammen mit seiner Frau las er seinen jungen Gästen außerdem die Geschichte "Wo die wilden Kerle wohnen" vor. Das Ehepaar untermalte die kurze Erzählung mit Geräuschen, Gestik und Mimik. Obama knurrte, verdrehte die Augen und rief die Kinder auf, es ihm nachzumachen.

Die Karten für das Event in Washington werden landesweit ausgelost und sind sehr begehrt. Der "Easter Egg Roll" hat Tradition: Seit 138 Jahren richtet ihn die jeweilige Präsidentenfamilie im Garten des Anwesens aus. Die Veranstaltung wurde im Jahr 1878 vom damaligen Präsidenten Rutherford Hayes ins Leben gerufen.

dpa


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