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Kino

"Les Misérables" war ein Härtetest für Hugh Jackman

Der australische Schauspieler Hugh Jackman, der für seine Rolle als Jean Valjean im Musical "Les Misérables" einen Golden Globe gewonnen hat, ist für die Performance an seine körperlichen und psychischen Grenzen gegangen.

"Zwölf Stunden am Tag zu singen und zu schauspielern, verlangt dir alles ab", verriet der 44-Jährige im Interview mit dem "Vogue"-Magazin.

"Zum Glück hielt meine Stimme durch. Physisch war 'Les Misérables' so hart wie jeder meiner 'Wolverine'-Actionfilme - und dazu schauspielerisch so komplex wie im Drama 'The Fountain', auch wenn das wohl nur elf Leute im Kino gesehen haben", erzählte der Hollywood-Star.

Um komplett in seine Rolle zu schlüpfen, habe er sich für extreme Maßnahmen entschieden. "Ich entschied mich für das Extrem, 36 Stunden davor kein Wasser zu trinken, um vor der Kamera entkräftet zu wirken. Das würde ich aber niemandem zur Nachahmung empfehlen. Ich verlor zehn Pfund Gewicht, bekam eine scheußliche Migräne und hatte furchtbare Laune."

Auch Anne Hathaway kämpfte mit Ängsten

Auch Film-Kollegin Anne Hathaway, die ebenfalls mit einem Golden-Globe-Award ausgezeichnet wurde, musste mit innerer Unsicherheit während der Dreharbeiten kämpfen - immerhin gilt ihre Interpretation des Klassikers "I Dreamed a Dream" als einer der Höhepunkte im Film. Jedoch habe sich die 30-Jährige eine gesunde Einstellung angewöhnt: "Wenn die Leute glauben, dass ich in einer Szene toll bin, und ich bin die Einzige, die damit unzufrieden ist, dann kann ich damit leben", wird sie von dem Magazin zitiert.

Ihre lange Mähne abschneiden zu lassen - das persönliche Opfer, das Hathaway für ihre Rolle als Fantine bringen musste -, würde sie wieder machen. "Es wäre tragisch gewesen, wenn ich das aus den gleichen Gründen wie Fantine hätte tun müssen, um mit dem Geld für das Haar mein Kind vor dem Verhungern zu bewahren. In meinem Fall war es nur Teil meines Jobs."

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