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Boulevard Lena auf Tour: Neues von der großen Schwester
Menschen Boulevard Lena auf Tour: Neues von der großen Schwester
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15:21 03.04.2013
Lena bei ihrem Konzert in Stuttgart. Quelle: Daniel Bockwoldt
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Stuttgart

"Was für ein perfekter Tag, um ihn mit Dir zu verbringen", singen Star und Fan da Arm in Arm und überraschend stilsicher - und plötzlich ist der Eurovisions-Siegerin wieder anzumerken, warum sie weiter Lust aufs Singen und Auftreten hat. Lena strahlt, das Publikum strahlt, und im Stuttgarter Theaterhaus kommt am Dienstagabend zum Auftakt der "No One Can Catch Us"-Tour zum ersten Mal richtig Stimmung auf.

Es ist im Laufe des rund eineinhalbstündigen Abends nicht der einzige Moment, in dem das Konzept der zweiten Tour hübsch aufgeht: Lena spielt in 13 kleineren Hallen, akustischere Arrangements mit Live-Band wurden entwickelt, Videoleinwände sind einem blinkenden "LENA"-Schriftzug aus rund 400 Glühbirnen gewichen, und statt ständiger Kostümwechsel trägt die Sängerin ein einziges Outfit mit blassrosa Chiffon-Bluse und dunkler Leggins. Das Ganze solle "Club-Atmosphäre" erzeugen, hatte die 21-Jährige bei der Vorstellung der Tour erklärt. Das bunt gemischte Premierenpublikum dankt es ihr mit viel Applaus.

Sichtlich viele Erst-Konzert-Gängerinnen sind darunter - viele mit ihren Eltern, doch auch die wirken nicht gerade, als ob sie dem Konzertbesuch besonders widerwillig zugestimmt hätten. Rund 1600 Zuschauer haben den Weg in die fast ausverkaufte Stuttgarter Halle gefunden und belohnen nicht nur die Hits wie den Eurovisions-Sieger "Satellite" und den Titelsong des aktuellen Albums "Stardust" mit großem Jubel. Auch für das radiogestählte "Je veux"-Cover der französischen Sängerin Zaz und eine sehr reduzierte Version des Astrid-Lindgren-Kinderlieds "Lille Kat" gibt es viel Applaus.

"Stuttgart, ich freue mich so", lautet dann auch schnell das Fazit der Sängerin. Immer wieder hatte sie zuvor betont, wie viel sie am dritten Album und der Tour selbst bestimmt hat und dass ihr deren Erfolg deshalb sehr wichtig sei. Man nimmt es ihr als Zuschauer ab, wenn sie am Ende einer gemeinsam mit dem Publikum gesungenen Zeile der Band Snow Patrol sagt: "Das ist wirklich alles, was ich mir jemals vom Leben gewünscht hätte."

Doch es gibt an diesem Abend auch kleinere Misstöne: Die teils arg langsame Liedabfolge sorgt dafür, dass kaum 90 Minuten am Stück Spannung gehalten wird, und der zweite Eurovisions-Song "Taken By A Stranger" verliert durch das Schlagzeugspiel einiges von seinem treibenden Elektro-Charakter - ist dafür aber stark gesungen und nett mit Soft Cells "Tainted Love" zusammengemischt. Auch die Chemie der fünf im Halbkreis um den Star drapierten Bandmitglieder und die Abmischung von Musik und Sängerin wirken so, als ob sie sich bei den kommenden Tour-Terminen noch etwas einrütteln müsste.

Möglicherweise könnten Kritiker aus diesen Punkten wieder ableiten, dass die Karriere der Hannoveranerin doch eigentlich ihren Zenit bereits überschritten habe. Doch für dieses Urteil ist es auch nach diesem Abend noch zu früh. Aufgeregtes Gerede im Foyer über die besten Teile des Konzerts und viele fröhliche Mienen nach dem Konzert zeigen, wie sehr Lenas Charme weiter wirkt - und wie sehr sich viele wohl genau so eine große Schwester wünschen würden.

Termine der Tour: 3.4. München, 4.4. Nürnberg, 6.4. Dresden, 8.4. Berlin, 10.4. Hamburg, 11.4. Kiel, 13.4. Münster, 14.4. Dortmund, 16.4. Köln, 17.4. Saarbrücken, 19.4. Hannover, 21.4. Offenbach

dpa

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