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Lena Meyer-Landrut: "Keiner ist schlecht, wenn er rausfliegt"

Vier Jahre ist es erst her, dass Lena Meyer-Landrut (21, "Satellite") selbst mit Lampenfieber vor einer Jury gesungen hat. Ab heute Abend sitzt sie als Jurorin bei der Castingshow "The Voice Kids" auf der anderer Seite der Bühne.

Aber die preisgekrönte Sängerin sieht das ein wenig anders: "Das Gute an 'The Voice Kids' ist, das es keine so richtige Castingshow ist, weil es geht hier nicht darum, dass einer mit nem Album und nem Plattenvertrag rausgeht und einer Nummer-Eins-Hit-Single", verriet sie dem Radiosender "Energy".

Wenn sich die teilnehmenden 8- bis 14-Jährigen allerdings ansehen, wie die Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2010 von Null auf Hundert zum Superstar wurde, könnte das doch ansteckend wirken. Meyer-Landrut will es aber locker angehen: "Wenn Kinder rausfliegen, sagen sie: 'Ist nicht schlimm, ist voll cool, dass ich hier auf der Bühne stehen durfte'. Wir versuchen das auch zu vermitteln, dass es kein verkrampfter Wettkampf ist und keiner ist schlecht, wenn er rausfliegt. Das ist das Wichtige."

Ob sie den Ehrgeiz und die Schwere etwaiger Enttäuschungen der Kleinen da mal nicht unterschätzt, kann man ab Freitagabend um 20.15 Uhr auf ProSieben sehen. Für die sechs Folgen der Show wird die Hannoveranerin zusammen mit Sänger Tim Bendzko (27) und Rockmusiker Henning Wehland (41) die Kinderstimmen beurteilen.

(mpr/spot)