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"Wetten, dass..?"

Lanz fühlt sich "wie zu Hause"

"Wetten,dass..?"-Moderator Markus Lanz (44) ging am Wochenende doppelt baden: Erst tauchte er wegen der verlorenen Stadtwette in eine Wanne voll flüssiger Schokolade, dann ging auch noch seine Quote auf Tauchstation.

Nur 7,43 Millionen Zuschauer schalteten am Samstag, in der letzten Sendung vor der Sommerpause, ein, womit Lanz am Allzeit-Tief von 7,41 Millionen knapp vorbeischrammte. Angeblich kein Problem für den Talkmaster. "Wir haben von Beginn an gesagt, wenn wir zwischen 7 und 8 Millionen Zuschauer für 'Wetten, dass..?' begeistern können, sind wir zufrieden", sagte er der "Bild"-Zeitung und betonte: "Immer öfter fühlt es sich tatsächlich so an wie in meiner Talkshow: wie zu Hause, im eigenen Wohnzimmer."

Die vor allem im Internet massiv auftretende Kritik an der Sendung und an seinen Fähigkeiten als Gastgeber interessiert Lanz herzlich wenig. "Dass im Internet Meinungsfreiheit herrscht, ist sehr zu begrüßen. Ich lese die Foren mit den vielen anonymen Wortmeldungen allerdings eher selten. Lieber ein gutes Buch." Trotzdem räumt der gebürtige Südtiroler auch Schwächen im Konzept ein. "Sicherlich fehlt an der einen oder anderen Stelle dieser Weltstar-Glamour und Exklusivität, wenn Hollywood nicht da ist. Und wir hoffen, dass mit der besseren Wirtschaftslage der Filmindustrie auch wieder mehr internationale Gäste den Weg zu 'Wetten, dass..?' finden."

Insgesamt fällt sein Fazit positiv aus. "Der Wechsel in den Samstagabend war ein großer Schritt, mit Schuhen, die man erst mal einlaufen muss. Seit Sendung fünf und sechs passen die Schuhe deutlich besser und drücken weniger."

(mih/spot)


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