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Boulevard Kunst und Mode aus toten Tieren
Menschen Boulevard Kunst und Mode aus toten Tieren
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11:33 14.01.2013
Quelle: SpotOn
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Die Berlinerin entwirft Schuhe aus Kuh- und Pferdehufen, Lampen aus Schwänen und Hüte aus Tauben und Fasanen.

Mit ihrer ersten Arbeit mit Tieren begann sie bereits im Jahr 1990, erzählte sie in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". "Als Symbol für Jesus Christus habe ich aus Fischteilen eine Art biblisches Abendmahl kreiert - also eine Verquickung von Religion und Kunst. Ich habe dafür Augen, Flossen, Kiemen sortiert, entsprechend angerichtet und dann in einer Kirche präsentiert." Das Ziel ihrer Kunst ist es Tiere durch den Menschen sprechen zu lassen.

Nicht selten bekommt die 47-jährige Tierliebhaberin aber harte Kritik von Tierschützern. Doch dafür habe die Modedesignerin kein Verständnis. "Ich missbrauche doch keine lebenden Tiere! Außerdem denke ich, dass viele meiner Kritiker sehr kurzsichtig denken. Die Leute tragen auch Lederschuhe und die meisten sind keine Vegetarier", rechtfertigt sich Schieferstein. Das Material für ihre Werke hole sie nämlich beim Schlachter. Früher sammelte sie sogar tote Tiere von der Straße auf.

Doch der Mode-Kampagnenleiter bei der Tierschutzorganisation Peta, Frank Schmidt kontert: "Auch wenn die Tiere nicht eigens für ihre Ausstellungen getötet werden, so unterstützt sie doch Grausamkeiten wie eine nicht artgerechte Haltung, indem sie etwa Schlangenhäute von Tieren benutzt, die von Exotenbörsen stammen oder Pferdehufe vom Schlachter verwendet."

Auf der anderen Seite gibt es aber auch begeisterte Fans. Sogar Pop-Sängerin Lady Gaga hat bereits zwei Bestellungen bei der gelernten Bildhauerin geordert. In dieser Woche präsentiert die Künstlerin sogar neue Objekte im Rahmen der Berliner Fashion Week. Ab 16. Januar zeigt Schieferstein gemeinsam mit dem Künstler H. P. Adamski ihre berühmten Hufschuhe in der Ausstellung "To Die For".

SpotOn

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