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Der spanische König Felipe VI. ist ohne Bart (l) aus seinem Urlaub zurück gekommen. Den Bart hatte er sich in den vergangenen Monaten wachsen lassen (r). Fotos: Sergio Barrenechea/ Ballesteros

Der spanische König Felipe VI. ist ohne Bart (l) aus seinem Urlaub zurück gekommen. Den Bart hatte er sich in den vergangenen Monaten wachsen lassen (r). Fotos: Sergio Barrenechea/ Ballesteros © Barrenechea, Ballesteros

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König Felipe überrascht Spanier mit neuem Look

Spaniens König Felipe VI. ist aus dem Urlaub mit einem veränderten Look zurückgekehrt. Einem großen Teil der Spanier scheint es zu gefallen.

Madrid. Bisher war es eher Königin Letizia vorbehalten gewesen, die Spanier mit einem neuen Look zu überraschen. Jetzt aber sorgte ihr Mann König Felipe VI. nach der Rückkehr aus dem Urlaub für Verblüffung.

Der 47-jährige Monarch präsentierte sich ohne Bart, mit einem deutlich kürzeren Haarschnitt und um einige Kilos schlanker. "Felipe sieht nun viel jünger und moderner aus", befand die Zeitung "El Mundo".

Bei seinem ersten offiziellen Termin nach den Ferien zeigte der König sich entspannt und gut gelaunt. "Das gefällt Euch wohl", witzelte er mit den Fotografen, die angesichts des veränderten Aussehens des Monarchen besonders fleißig auf die Auslöser ihrer Kameras drückten.

Bei der "Verjüngung" des Königs dürfte nach Vermutungen der spanischen Kommentatoren auch Letizia (42) eine maßgebliche Rolle gespielt haben. Die Monarchin gilt in Fragen der Ernährung und des Aussehens als Perfektionistin und achtet auf die kleinsten Details.

Es gibt auch Anhaltspunkte dafür, dass der Bart, den Felipe in letzter Zeit getragen hatte, der Königin nicht besonders gefiel. Als Felipe noch Kronprinz war und sich einen Bart wachsen ließ, rief eine Reporterin ihm zu: "Señor, rasieren Sie den Bart nicht wieder ab, denn Sie sehen toll damit aus!" Felipe antwortete nach Informationen von "El Mundo": "Da muss ich erst noch meine Familie konsultieren." Das Blatt sah darin einen Hinweis darauf, dass Letizia vom Bartwuchs bei ihrem Mann nicht begeistert war.

Der Königshausexperte Jaime Peñafiel vermutet, dass Felipe sich den Bart nach seiner Krönung im Juni 2014 wachsen ließ, weil er in seinem neuen Amt als König zunächst einmal Erfahrung und Reife ausstrahlen wollte. Dies scheint ihm geglückt zu sein; denn nach fast einhelliger Meinung der Kommentatoren bestand er nach der Abdankung seines Vaters Juan Carlos die Bewährungsprobe auf dem Thron mit Auszeichnung.

"Der Bart hatte seiner Ausstrahlung die Heiterkeit und Sympathie genommen", konstatierte die Online-Zeitung "eleconomista.es". Und Peñafiel befand, mit dem Bart habe der König ein wenig ausgesehen wie "ein Ritter von der traurigen Gestalt". Nach einer Umfrage des Portals "El Confidencial" finden fast zwei Drittel der Teilnehmer den König ohne Bart attraktiver.

dpa


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