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Kino

Kino-Tipp: Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger

Wie spannend kann es sein, einem Mann dabei zuzuschauen, wie er 277 Tage in einem Rettungsboot über die offene See treibt? Und wie glaubwürdig vermag man den Umstand zu erzählen, dass er sich das Rettungsboot ausgerechnet mit einem Bengalischen Tiger teilen muss? Beides ist dem kanadischen Schriftsteller Yann Martel bekanntermaßen mit seinem Roman "Schiffbruch mit Tiger" gelungen.

Ang Lee, gefeiert und geschätzt für seine gelungenen Literaturadaptionen (u. a. "Brokeback Mountain" und "Sinn und Sinnlichkeit") sowie seine intensive Figurenzeichnung, ist das Wagnis eingegangen - und überzeugt auf ganzer Linie.

Mit einem wahren Bilderrausch in 3D erzählt Lee auf wunderschöne Weise das Schicksal des jungen Pi Patel nach. In der Hauptrolle überzeugt Schauspiel-Debütant Suraj Sharama.

Die Grenze bei diesem Abenteuer auf hoher See zwischen Wirklichkeit und Märchen ist dabei fließend. Damit wird "Life of Pi: Schiffburch mit Tiger" zu einer Parabel über Freundschaft, Verlust und Trauer.

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