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Judith Holofernes beanstandet Trumps Umgang mit der Presse.

Judith Holofernes beanstandet Trumps Umgang mit der Presse.
© dpa

Menschen

Judith Holofernes: Lügenpresse schreien ist keine Medienkritik

Die für ihre Medienkritik bekannte Musikerin Judith Holofernes (40) beanstandet den Umgang von US-Präsident Donald Trump mit der Presse.

Berlin - . „Einer wie Trump ist nicht medienkritisch. Er scheint selbst gut damit klarzukommen, wie Medien funktionieren, und geht gezielt gegen einzelne Journalisten vor, die ihm blöd kommen. Also ungefähr alle“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

 

„Wenn man medienkritisch ist, muss man sich mit den Bedingungen beschäftigen, unter denen Journalisten arbeiten müssen.“ Sie schätze den Beruf sehr, sehe aber die Arbeitsbedingungen für seriösen Journalismus kritisch. „Lügenpresse zu schreien, ist aber keine Medienkritik.“

 

Die Fronfrau der 2012 vorläufig aufgelösten Band Wir sind Helden („Ein Wort“, „Denkmal“), die derzeit mit ihrer Solo-Platte „Ich bin das Chaos“ in den Charts ist, empfindet die Berichterstattung in vielen Bereichen als zu negativ. „Ich finde es bedrohlich, wie wir uns kollektiv in eine Abwärtsspiralenhysterie reinerzählen. Noch hat sich niemand in einer Panikhaltung nützlicher verhalten.“

Von kosel

Berlin -