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Boulevard "Joyland" wird zum Retro-Buch
Menschen Boulevard "Joyland" wird zum Retro-Buch
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22:50 28.04.2013
Quelle: Heyne

Dabei gilt King eigentlich als Digital-Freak. Im Jahr 2000 war er einer der ersten Bestsellerautoren, die ein Werk ausschließlich über das Internet veröffentlichten. "Riding the Bullet" wurde so zur Erfolgsstory.

Und warum jetzt diese 180-Grad-Drehung bei "Joyland"? King selbst nennt als Grund seine Liebe zu alten Krimi-Taschenbüchern, mit denen er aufgewachsen ist. An dem Erlebnis, ein solches Buch zu lesen, will er seine Fans offenbar teilhaben lassen. Tatsächlich versetzt der Grusel-König seine Leser in "Joyland" zurück in die USA der Siebziger Jahre.

"Joyland" ist ein kleiner Vergnügungspark an der Küste von North Carolina, wo sich auf verhängnisvolle Weise die Wege eines Mörders und eines Kindes kreuzen. Mittendrin steht Devin Jones. Um sich sein Studium zu finanzieren, arbeitet er während der Semesterferien im Freizeitpark. Im Kopf hat er gerade nur drei Dinge: Seine große Liebe Wendy gibt ihm per Brief den Laufpass. In der Geisterbahn Horror House soll es spuken, nachdem dort ein Mädchen ermordet wurde. Und er fragt sich, welches Geheimnis sich wohl hinter der schönen jungen Frau mit ihrem behinderten Sohn verbirgt, an deren Strandvilla er jeden Tag vorbeikommt. Durch seine Neugierde tritt er eine Lawine von Ereignissen los, bei denen es schließlich um Leben oder Tod geht...

Stephen King stand bereits 32-mal auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste, öfter als jeder andere Schriftsteller. Sein Durchbruch gelang ihm 1973 mit "Carrie". Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft.

(hub/spot)

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