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© Rene Macura/Invision/AP

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Jolie kämpft für Vergewaltigungsopfer

Hollywood-Star Angelina Jolie (37) ist an der Seite von William Hague nach Afrika aufgebrochen, wie das "Abendblatt" berichtet. Der britische Außenminister und die Sonderbotschafterin des UNO-Flüchtlingswerks UNHCR wollen die Mächtigen der betreffenden Länder und der internationalen Gemeinschaft von der Wichtigkeit überzeugen, die der Prävention von sexueller Gewalt zukommt.

Vergewaltigungen werden im Kongo immer mehr als Kriegswaffe eingesetzt.

Jolie erklärte: "Bei meinem Besuch ist es mir wichtig die Opfer selbst zu hören, die während des Konflikts im Ost-Kongo unter sexueller Gewalt und Vergewaltigung litten. Ihre Erfahrung soll uns helfen Vergewaltigungen wirksam zu bekämpfen und tausende von Frauen, Männern und Kindern vor diesen Gefahren zu schützen." Jolie appelierte an die Regierungen, diesem Problem die Aufmerksamkeit zu widmen, die es verdient.

Auch Außenminister Hague kritisierte das Duckmäusertum der Regierenden: "Allzuoft wendet sich die internationale Gemeinschaft ab. Die Täter dieser furchtbaren Verbrechen bleiben unbestraft und die Spirale der Ungerechtigkeit und des Konflikts dreht sich weiter". Hague forderte sexuelle Gewalt als Verstoß gegen die Genfer Menschenrechtskonvention anzuerkennen. Vergewaltgung "als eine Waffe im Krieg" solle nicht weiter geduldet werden, erklärte Hague.

(ms/spot)