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Jessica Boehrs: Marcus ist kein metrosexueller Warmduscher

Die Schauspieler Jessica Boehrs (32) und Marcus Grüsser (46) sind am 1. Januar in der ZDF-Sendung "Kreuzfahrt ins Glück - Hochzeitsreise nach Sizilien" um 21.45 Uhr im ZDF zu sehen.

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news verraten sie, was sie als Paar aneinander lieben.

Wie romantisch war der Heiratsantrag von Marcus Grüsser?

Jessica Boehrs: Ich habe dreieinhalb Anträge bekommen. Der erste "Halbe" kam schon nach drei Monaten.

Marcus Grüsser: Wir saßen im besten Steakhaus Kanadas und ich erwähnte beim Essen, dass ich mir durchaus vorstellen könnte, dass wir irgendwann mal heiraten.

JB: Plötzlich hatten wir beide Pipi in den Augen. Prompt kam der Kellner, ohne dass er ein Wort verstanden hatte, und gratulierte uns mit zwei Glas Champagner.

MG: Der erste richtige Antrag kam dann in der Berliner Newton Bar, dann noch einer beim romantischen Dinner am Chiemsee und der ultimative und letzte Antrag kam dann als ich sie unter einem Vorwand zum Juwelier lockte und ihr den Ring an den Finger steckte.

JB: Ich hatte zwar schon beim ersten Mal Ja gesagt, aber er wollte anscheinend auf Nummer sicher gehen.

Hat sich's gelohnt?

MG: Ich kann nur sagen: Heiraten lohnt sich!

JB: Denn es ist wirklich noch mal was Anderes. Wir waren zwar vorher schon sehr harmonisch, aber seitdem sind wir wirklich eins.

Ihre Glücksformel?

MG: Happyness!

JB: Wir versuchen beide das Leben zu genießen und lassen uns da nicht reinpfuschen.

MG: Alles was uns widerfährt, akzeptieren wir und versuchen stets das Gute darin zu sehen. Denn alles hat einen Grund.

War es Liebe auf den ersten Blick?

MG: Nein, überhaupt nicht. Als man sie mir seinerzeit als neue Filmpartnerin für "Liebe am Gardasee" vorstellte, dachte ich nur: Mein Gott, schon wieder 'ne Blondine, die Schauspielerin werden will!

JB: Außerdem war ich damals noch in einer Beziehung und er lebte gerade in Scheidung.

MG: Ich war ein gebranntes Kind und die einzige Frau, die mich interessierte, war meine Tochter. Auf was Neues hatte ich wirklich keine Lust. Aber als wir dann zusammen vor der Kamera standen, änderte sich das sehr schnell.

JB: Dauerte aber trotzdem sechs Monate bis wir zusammen kamen.

MG: Und jetzt sind wir sechs Jahre, sechs Monate und einen Tag zusammen.

JB: Gut, wie mein Schatz sich so was merkt, gell?

Kinderplan?

JB: Also in den nächsten drei Jahren passiert da nichts. Ich will erst mal mit dem Traumschiff über die Weltmeere schippern.

MG: Aber dann schon, oder?

JB: Ja, klar, wir sind es der Welt schuldig, dass wir ordentliche Kinder produzieren. Es gibt so viele verkorkste Kinder aus gruseligen Verhältnissen, da müssen wir unbedingt was Liebevolles dagegen setzen.

MG: Und ich bin sicher, dass da bei unserem Genpool nur was Gutes rauskommen kann.

JB: Da bin ich auch zuversichtlich. Marcus elfjährige Tochter ist bereits eine Bereicherung für diese Welt.

Wie ist der Kontakt zur Tochter aus erster Ehe?

JB: So gut, dass wir Weihnachten als Patchwork-Familie alle zusammen unterm Baum sitzen.

MG: Und zwar inklusive meiner Ex-Frau. Letztes Jahr waren wir alle bei uns und dieses Jahr feiern wir bei ihr.

Wie schafft man solch entspannte Verhältnisse?

MG: In dem man klare Fronten schafft und das Wohl des Kindes über eigene Eitelkeiten und Befindlichkeiten stellt.

JB: Und es setzt natürlich voraus, dass da keine Gefühle mehr im Spiel sind. Und da dem so ist, kann ich damit sehr gut umgehen. Umso mehr, als dass er eine bezaubernde Tochter hat, die mir das Patchwork-Dasein sehr leicht macht. Ganz der Papa halt.

Was macht Ihren Mann so liebenswert?

JB: Dass er sich um mich kümmert und immer für mich da ist. Marcus kann Holzhacken, Feuermachen und Fische fangen. Halt ein richtiger Kerl und kein metrosexueller Warmduscher. Außerdem sieht er super aus.

Und umgekehrt?

MG: Es ist ihr Herz. Jessica hat ein riesengroßes Herz und ist der liebenswerteste Mensch, der mir je begegnet ist. Sie ist meine sprichwörtliche Kreuzfahrt ins Glück!

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