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Jenny Elvers: "Die Trennung reißt mir den Boden unter den Füßen weg"

Dass die Zeit nach ihrem Alkoholentzug so schwer werden würde, hat Jenny Elvers-Elbertzhagen (40) wohl vor ein paar Monaten nicht erwartet. Schließlich hatte sie die besten Voraussetzungen schnell zurück in die Normalität zu finden.

Einen Sohn, für den sie eine liebevolle Mutter sein wollte, einen Mann, der stets hinter ihr stand und den großen Traum auch im Berufsleben wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Doch nun steht die 40-Jährige vor den Trümmern ihres Lebens. Erst wenige Tage ist es her, dass sich die Medien mit der Nachricht von dem Ende ihrer Ehe mit Goetz Elbertzhagen (53) überschlugen. Während der Manager offenbar bereits eine neue Freundin hat und sich komplett aus der Medienwelt zurückziehen möchte, spricht Jenny Elvers mit der Zeitschrift "Gala" erstmals ganz offen über das, was ihr widerfahren ist.

"Ich hatte nach meinem Alkoholentzug einen Moment erreicht, in dem Normalität hätte einkehren sollen. Ich wollte durchatmen. Nun reist mir die Trennung den Boden unter den Füßen weg", klagt die Moderatorin und Schauspielerin. Erfahren hat sie das ganze Ausmaß ihres Beziehungschaos erst aus der Presse. "Es gab ganz viele Gerüchte [über eine Affäre]. Ich habe meinen Mann darauf angesprochen, ich habe sogar die Frau darauf angesprochen", schildert Elvers dem Magazin. Doch ihr Mann habe alles geleugnet. Der Betrug allein sei also nicht das Schlimmste gewesen. Was die Situation tatsächlich verschlimmerte war die Lüge. Klarheit habe sie gewollt, doch die habe Elvers letztlich erst durch die Medien bekommen. Aus Enttäuschung habe sie ihren Mann sogar mit einem Kerzenständer auf den Kopf geschlagen.

Trotzdem beteuert sie immer noch, wie sehr sie Goetz Elbertzhagen liebt, flehte ihren Mann in den letzten Tagen immer wieder an, nach Hause zu kommen. "Ich fühle mich immer noch verheiratet", gesteht sie dem Magazin. "An einer Ehe muss man arbeiten. Ich habe [Goetz] viel zugemutet. Trotzdem ist das kein Freifahrtschein Blödsinn zu machen. Wenn man sich liebt, muss man einer Ehe eine Chance geben."

Seit der Trennung telefoniert Elvers am Tag rund 20 Mal mit ihrem Therapeuten, um die Stärke zu haben, nicht wieder dem Alkohol zu verfallen. Außerdem leidet sie noch immer an Schlafstörungen. Schwer ist es auch für ihren Sohn Paul (11). "Ich habe ein Kind, das morgens ohne Fotografen im Schlepptau in die Schule gehen können will", so Elvers. "Jetzt muss ich meinem Kind irgendwie erklären, warum der Papi knutschenderweise in der Zeitung steht." Ihr sehnlichster Wunsch sei es also den Kleinen heil aus der Situation herauszubringen.

Nicht nur privat, auch beruflich steht Elvers nun vor einer großen Herausforderung. Ihr Mann hatte schließlich ihr gesamtes Leben koordiniert. "Mann weg. Management weg. Also das Gegenteil von Normalität", schlussfolgert sie. "Ich stehe wieder bei null". Auch räumlich muss sie wohl bald umdenken, denn das gemeinsame Haus in Rheinbach steht bereits zum Verkauf. "Mein Mann hat das Haus offensichtlich aufgegeben, als ich in der Klinik war", kommentiert Elvers. Erfahren habe sie auch von dieser Situation aus der Zeitung.

Es gibt also eine Menge, was Elvers derzeit verarbeiten muss, weshalb sie auch zugibt: "Natürlich habe ich Angst, dass ich mir was antue", aber sofort die Entwarnung hinterherschickt. Ihre Freunde bräuchten sich nicht zu große Sorgen zu machen. Sie werde nicht vom Dach springen, oder sich vor den Zug werfen. Hoffen tut sie vor allem eines: Dass ihr Mann wieder nach Hause kommt. "Erst mal würde ich meinem Mann so richtig einen Kochtopf auf den Kopf hauen. Und ihn dann vielleicht in den Arm nehmen". Verzeihen könnte sie in jedem Fall, denn: "Eine so lange Beziehung mit Höhen und Tiefen wischt man nicht einfach so vom Tisch."

(jb/spot)