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Kino

"Iron Man 3": Disney lehnte "Alkoholiker"-Drehbuch ab

Er ist exzentrisch, genial, scharfzüngig - aber Alkoholiker darf er nicht sein. Am 1. Mai startet die Comic-Verfilmung "Iron Man 3" in den deutschen Kinos. In der Vorlage hat "Iron Man" Tony Stark, im Film gespielt von Robert Downey Jr.

(48), mit einem ernsthaften Alkoholproblem zu kämpfen. Regisseur Shane Black und Autor Drew Pearce verrieten im Vorfeld zum Filmstart, dass sie dieses Thema gerne aufgegriffen hätten. Doch der Walt Disney Konzern, bei dem die Vertriebsrechte für den Film liegen, legte sein Veto ein.

"Sie haben uns gesagt, dass wir Tony Stark als Großindustriellen, als verrückten Typen, an einigen Stellen auch als schlechten Kerl darstellen könnten. Aber die Alkohol-Thematik sei kein großer Hit", sagte Regisseur Black dem Portal "ComicBookMovie.com" und Autor Pearce ergänzte: "In unserer ersten Version war Tony etwas mehr der Rock-and-Roll-Typ." Offenbar hatten alle Beteiligten bedenken, dass Thema zu sehr in den Vordergrund zu rücken, schließlich soll die "Iron Man"-Reihe auch Kinder ansprechen. Und amerikanische Mütter seien, was das Thema Alkohol angeht, sehr empfindlich, so Black.

(mih/spot)