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Boulevard "Inferno" von Dan Brown ist da
Menschen Boulevard "Inferno" von Dan Brown ist da
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14:43 14.05.2013
Quelle: Bastei Lübbe
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Die trafen sich in der Nähe von Mailand, wo sie angeblich zwei Monate lang ohne Internet und Handy in einem bunkerähnlichen Gebäude verbrachten, um ihrer Arbeit nachzugehen.

Der fast 700 Seiten starke neue Thriller von US-Autor Brown erscheint in Deutschland mit einer Erstauflage von 700.000 Exemplaren und ist nach "Illuminati", "Sakrileg" und "Das verlorene Symbol" das vierte Abenteuer mit Professor Robert Langdon in der Hauptrolle. In "Inferno" verschlägt es ihn wieder nach Europa. "Der Symbolforscher aus Harvard wird in Italien mit Geheimnissen, Rätseln und einer Verschwörung konfrontiert, die ihre Wurzeln in einem der berühmtesten und dunkelsten Meisterwerke der Literatur haben: Dantes 'Göttlicher Komödie'", so wird das Buch angepriesen. "Je intensiver Langdon die immer gefährlicher werdende Spur verfolgt, umso deutlicher zeichnet sich die bedrohliche Erkenntnis ab, was Dantes Werk für die Gegenwart und Zukunft bereithält."

Im ersten Kapitel erwacht Langdon nach einem fürchterlichen Albtraum in einem Krankenhaus - mit einer Schädelverletzung, seine Kleidung ist voller Blut. Was passiert ist, weiß er nicht. Seine letzte Erinnerung hat er an Massachusetts - das über 6.000 Kilometer von seinem jetzigen Aufenthaltsort entfernt ist. Dann bekommt Langdon auch noch Besuch, über den er sich kaum freuen dürfte...

Im Verlauf des Buches muss sich Langdon auf die Spuren eines Milliardärs und Biochemikers begeben, der die Menschheit retten möchte, in dem er das Problem der Überbevölkerung lösen will - auf offenbar mörderische Weise. An einem geheimen Ort soll eine biologische Zeitbombe deponiert sein. Außerdem gibt es einen geheimnisvollen Code, den Langdon zusammen mit der hochbegabten Ärztin Sienna Brooks entschlüsseln will. Die Suche verschlägt sie zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten, dabei werden sie von einer geheimnisvollen Organisation und von italienischen und amerikanischen Behörden gejagt.

Brown überrascht seine Leser mit einigen nicht vorhersehbaren Wendungen und lässt sie rätseln, wer die Guten und wer die Bösen sind. Der US-Autor bedient sich in "Inferno" der bewährten Bausteine, die ihm seine großen Erfolge beschert haben. Verschwörungstheorien, historische Fakten, eine unmittelbare Gefahr für die Gegenwart und der akademische Ermittler Langdon, der die Zusammenhänge erkennen muss. Auch "Inferno" wird wohl keinen Literatur-Preis gewinnen, eine spannende Lektüre bekommt der Leser aber immerhin auch dieses Mal geboten. Mit seinem Stil schaffte es Brown zu den Spitzenreitern im Bereich Belletristik. Im deutschsprachigen Raum hat er laut dem Verlag Bastei Lübbe, in dem seine Werke hierzulande erscheinen, eine Gesamtauflage von derzeit 16,5 Millionen Exemplaren. "Sakrileg", der zweite Roman um Robert Langdon, ist nach den Angaben mit weltweit 81 Millionen Exemplaren das erfolgreichste Hardcover aller Zeiten für erwachsene Leser. Das Buch wurde in 51 Sprachen übersetzt und gehört zu den zehn meist gelesenen Werken neben der Bibel, "Harry Potter" und "Vom Winde verweht".

In "Sakrileg" musste Robert Langdon nach einem Mord im Pariser Louvre eine Reihe von versteckten Hinweisen in den Werken von Leonardo da Vinci entschlüsseln, um eine finstere Verschwörung aufzuklären. Zuvor hatte es Langdon in "Illuminati" mit einem Geheimbund zu tun, der in Rom sein Unwesen trieb und während des Konklaves aussichtsreiche Papstanwärter ermorden lässt. Außerdem bedroht eine Antimaterie-Bombe die ganze Stadt. In seinem dritten Fall, "Das verlorene Symbol", ermittelte Langdon das erste Mal auf heimischen Boden. In Washington D.C. gibt es jede Menge dunkle Tunneln und Kammern, in denen der Symbologe einem sorgsam gehüteten Geheimnis auf die Spur kommen musste.

In der Verfilmung von "Sakrileg", die 584 Millionen Euro einspielte, und von "Illuminati" (390 Millionen Euro) war Hollywood-Superstar Tom Hanks als Robert Langdon zu sehen. Die Umsetzung von "Das verlorene Symbol" befindet sich offenbar gerade in der Vorbereitung, Hanks soll angeblich wieder mit von der Partie sein. Ron Howard, der bei den beiden Filmen Regie führte, will laut US-Medien "Das verlorene Symbol" aber nicht mehr inszenieren. Als Regisseur ist Mark Romanek im Gespräch. Wann die Dreharbeiten starten, hängt wohl davon ab, wann Tom Hanks Zeit dafür findet...

(hub/spot)

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