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JOANNE K. ROWLING

"Harry Potter" eigentlich Traumaverarbeitung?

Die Erfolgsautorin der Harry-Potter-Bücher, JoanneK. Rowling, verarbeitet nach Ansicht eines Psychiaters in ihrem Werk eigene Traumata: "Sie hatte in der Schule selbst große Probleme und war Außenseiterin", sagte der Psychiater und Psychotherapeut Peter Subkowski in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Bad Essen. Zudem sei ihre Mutter im Alter von nur 45 Jahren gestorben, als Rowling gerade den ersten Band geschrieben habe, erläuterte Subkowski. Er ist Ärztlicher Direktor des Paracelsus-Therapiezentrums im niedersächsischen Bad Essen und beschäftigt sich mit der Harry-Potter-Geschichte aus psychoanalytischer Sicht.

Den Erfolg der Bücher sieht er darin begründet, dass es Rowling gelinge, "ein zeitlos wirkendes Märchen zu schreiben, das die archetypische Bewältigung eines Traumas mit anschließender erfolgreicher psychischer Entwicklung beschreibe": Aus dem unsicheren Außenseiter, der durch den Verlust der Eltern traumatisiert ist, werde der gereifte Held, der die Welt vor dem Bösen rette.

Autorin Rowling wird am 31. Juli 50 Jahre alt.


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