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Hans Sigl: "Nach 13 Stunden Dreh kurz vor Nahtoderfahrung"

Für ein Serien-Crossover nach amerikanischem Vorbild hat sich das ZDF ordentlich ins Zeug gelegt und einen actiongeladenen 90-Minüter mit dem Titel "Der Bergdokor - Virus" produziert.

Der alteingesessene Bergdoktor Hans Sigl (43), alias Dr. Martin Gruber, ist mitten drin im Kampf um Leben und Tod. Der Schauspieler hatte selbst noch keine wirkliche Nahtoderfahrung. Dem Tode nahe, fühlte er sich aber schon häufiger: "Wöchentlich einmal, denn wenn man fünf Tage lang 13 Stunden durchdreht, ist man kurz vor der Nahtoderfahrung", scherzte er im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

Nach anstrengenden Drehtagen hat er ein bewährtes Rezept, um sich zu erholen: "Ein schönes Frühstück mit meiner Familie, einer Runde Golf und einfach nichts tun. Dann bin ich wieder hergestellt", sagte er. Hans Sigl ist aber nicht nur beruflich ein Bergmensch. Er ist in den Bergen aufgewachsen und hat dort viel Zeit verbracht. "Ich würde zwar gern jeden Sonntag auf einen Berg steigen, bei uns liegt ja der Wilde Kaiser vor der Tür, aber das Problem ist, dass pubertierende Kinder sehr schwer dazu zu bewegen sind", erzählte Sigl.

Die Drehs für die "Bergdoktor"-Serie fordern Sigl teilweise auch körperlich. "Es war spürbar, dass die Luft auf 3000 Meter dünn ist, da werden Kleinigkeiten anstrengend, aber der Schauspieler hat es da relativ komfortabel. Man wird mit dem Auto hingefahren und dann wird gleich Tee gebracht und darauf geachtet, dass es nicht zu kalt wird." Für den Kameramann sei es da anstrengender, wenn er hüfthoch im Schnee stehen muss.

Das Ergebnis der Strapazen ist am 2. Januar um 20:15 Uhr im ZDF zu sehen, wenn Dr. Martin Gruber sich durch Tiefschnee und über gefrorene Wasserfälle quält, um dem Ursprung des tödlichen Virus auf die Spur zu kommen.

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