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Mit seinen Cross-over-Programmen möchte der Stargeiger David Garrett ein neues Publikum für die Klassik gewinnen.

Mit seinen Cross-over-Programmen möchte der Stargeiger David Garrett ein neues Publikum für die Klassik gewinnen. © Tobias Hase

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Für Stargeiger David Garrett zählt allein das Publikum

David Garrett lässt Kritik an seinem Klassikspiel kalt. "Beethoven wurde auch nicht immer gelobt und Paganini erst recht nicht. Sogar Mozart hat sein Fett wegbekommen: Da hieß es auch oft, der macht keine seriöse Musik", sagte der Stargeiger der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung".

Hannover. "Es gibt immer einen, der ein Haar in der Suppe findet. Das starke Feedback vom Publikum spricht eine andere Sprache." Seine Cross-over-Programme sieht er als Mittel zum Zweck, um ein neues Publikum für die Klassik zu gewinnen. Dies funktioniere wunderbar, sagte der 35-Jährige.

"Ich habe viele, viele junge Leute bei mir in den klassischen Konzerten." Diese müssten keineswegs andächtig still sitzen und sich erst am Ende eines Stückes wieder regen. "Die Komponisten selbst haben nie etwas dagegen gehabt, wenn es Zwischenapplaus gab", sagte Garrett. "Warum stören wir uns denn daran? Das ist doch hochnäsig."

David Garrett startet seine

Deutschlandtour "Explosive Live!" am 17. November 2016 in Braunschweig.

dpa


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