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Papst

Franziskus ist Social-Media-Meister - 4,6 Millionen Twitterfans

Papst Franziskus (76) zeigt sich genauso offen gegenüber neuen Medien und im Besonderen den Social-Media-Austausch, wie sein Vorgänger Benedikt XVI. So hat Franziskus jüngst in seiner bisher achten Twitter-Botschaft seine "Follower" um das Gebet für die Priester ersucht, wie die Zeitung "Salzburger Nachrichten" in seiner Online-Ausgabe meldet.

"Begleitet die Priester mit eurer Zuneigung und eurem Gebet, damit sie immer gute Hirten nach dem Herzen Gottes seien", twitterte der Papst, der mittlerweile 4.61 Millionen Abonnenten des Kurznachrichtendienstes zählt.

Bezeichnend ist auch, dass sich nach seinem Amtsantritt vor ungefähr zwei Wochen, die Zahl der Follower des spanischsprachigen Pontifex-Accounts auf knapp 1,4 Millionen verdoppelt hat. Die Papst-Meldungen auf Twitter werden derzeit am meisten von den englischsprachigen Nutzern mit 2,2 Millionen gelesen, auf den Plätzen zwei und drei rangieren Spanien und Italien. Dies kann man schon als wahren Boom bezeichnen. Kein Wunder, handelt es sich bei Franziskus um den ersten Papst aus Lateinamerika.

Aber "Twitter" ist nicht die einzige Social-Media-Plattform, die der Mann, der als Jorge Mario Bergoglio geboren wurde, nutzt, um sich an die Menschen in aller Welt zu wenden. Auch zu "YouTube" sagt der 76-Jährige nicht "nein". Er habe sogar noch vor dem Konklave die diesjährige Osterbotschaft für Argentinien aufgenommen. "Ich filme jetzt, da ich dann gehen muss", lautete seine damalige Begründung, die sich nach dem Konklave umso stärker bewahrheitet hat.

Das Video sei derzeit in den Händen der argentinischen Behörde für audiovisuelle Kommunikation, die für die Schaltung in den verschiedenen Fernsehstationen verantwortlich sein wird, heißt es weiter in den "Salzburger Nachrichten". Seit Mittwoch könne die besagte 30-Sekunden-Message jedoch auch über "YouTube" abgerufen werden. Wie praktisch, dass der Papst so modern ist...

(lp/spot)