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Kino

Fall Kampusch Ende Februar im Kino

Nach einer Fernseh-Sendung in der ARD, einem Bestseller-Buch, einer "Aktenzeichen-XY"-Sonderausgabe und unzähligen Talkrunden, unter anderem mit Beckmann, ist die Entführungsgeschichte von Natascha Kampusch (24) nun bald auch auf der Leinwand zu sehen.

Am 28. Februar kommt das 3096-Tage-Martyrium von Natascha Kampusch in die Kinos.

Kampusch war zehn Jahre alt, als sie auf dem Schulweg von einem Mann in einen Lieferwagen gezerrt wurde, um anschließend in ein Verließ eingesperrt zu werden. Achteineinhalb Jahre musste das Mädchen darin verbringen, dann gelang ihr schließlich die Flucht. 2010 einigten sich Bernd Eichinger, Natascha Kampusch und Constantin Film darauf, die tragische Geschichte auf die Leinwand zu bringen.

Der Film basiert auf intensiven Gesprächen zwischen Kampusch und Eichinger, der 2011 überraschend verstarb. Das Drehbuch vollendete daraufhin Ruth Toma ("Emmas Glück"). "3096 Tage" soll laut Pressemitteilung "nach all den Medienspekulationen und Politskandalen zeigen, was in diesen 3096 Tagen wirklich geschehen ist". Regisseurin Sherry Hormann ("Wüstenblume") inszenierte die Geschichte zusammen mit ihrem Mann, Kameramann Michael Ballhaus ("Goodfellas"). In Den Hauptrollen sind die britische Schauspielerin Antonia Campbell-Hughes ("Bright Star") und der dänische Darsteller Thure Lindhardt ("Was nützt die Liebe in Gedanken") zu sehen.

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