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Auch die Band «Nightwish» spielte beim «Rockavaria»-Festival in München.

Auch die Band «Nightwish» spielte beim «Rockavaria»-Festival in München. © Tobias Hase

Musik

Erster "Rockavaria"-Tag: Hardrock-Dröhnung im Sonnenschein

Das Festival ist zwar geschrumpft, dafür läuft es aber runder als im Vorjahr. Und auch das Wetter spielt mit: Das angekündigte Gewitter zieht zum Auftakt am Münchner Olympiapark vorüber.

München. Mit Hardrock satt hat am Freitag das Festival "Rockavaria" im Münchner Olympiapark begonnen. Bis Sonntagabend sollen mehr als 40 Bands auf zwei Bühnen auftreten - unter ihnen Iggy Pop, Slayer, Kadavar und zum Abschluss Iron Maiden.

Das angekündigte Gewitter zog zum Auftakt vorüber - es blieb trocken. In Dortmund startete zeitgleich das kleinere Schwesternfestival "Rock im Revier".

Höhepunkt in Sachen Opulenz, Lautstärke und Stimmung war in München die finnische Hardrock-Band Nightwish. Der Headliner um Sängerin Tarja Turunen begeisterte mit bombastischer Pyroshow und orchestralen Arrangements.

Zuvor hatten die Mittelalter-Rocker von In Extremo bereits mit Konfettikanone und Feuerfontänen für ein Schmankerl gesorgt. Vor allem auf den Rängen blieben jedoch einige Plätze frei.

Camping verboten, hieß es auch in diesem Jahr. Das Festival richtet sich gezielt an ein gesetzteres Publikum, das nach dem Konzert lieber im Hotel als auf der Isomatte schläft.

Im Vergleich zum Vorjahr gab es jedoch auch Änderungen. Das Line-up wurde ausgedünnt und in der 2015 oft wegen Überfüllung geschlossenen Olympiahalle gibt es keine Konzerte mehr. Stattdessen stehen im Olympiastadion zwei riesige Bühnen nebeneinander, auf denen abwechselnd gespielt wird - Hardrock fast ohne Pause.

Vor der Seebühne, die ebenso einen neuen Standort hatte, ging es derweil entspannter zu. Viele Rockfans erholten sich rücklings liegend auf dem Hang. 2015 war es auch hier oft überfüllt.

Der Veranstalter hatte im Vorfeld mit etwa 35 000 Zuschauern am Wochenende gerechnet. 2015 waren 49 000 Rockfans gekommen.

dpa


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