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Boulevard Ed Sheeran soll bei Marvin Gaye abgekupfert haben
Menschen Boulevard Ed Sheeran soll bei Marvin Gaye abgekupfert haben
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09:44 11.08.2016
Ed Sheeran steht Ärger ins Haus. Quelle: Claudio Onorati
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New York/London

Nach einer Klage wegen seines Hits "Photograph" muss sich der britische Musiker Ed Sheeran erneut wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen verantworten.

Die Erben des verstorbenen Sängers und Komponisten Ed Townsend verklagen den 25-Jährigen, weil er für seinen Hit "Thinking Out Loud" beim Klassiker "Let's Get it On" von Soul-Legende Marvin Gaye abgekupfert haben soll. Das geht aus einer am Dienstag (Ortszeit) in New York eingereichten Klage hervor. Der 2003 verstorbene Townsend hatte Gayes Hit von 1973 mit komponiert.

Sheeran hatte mit seinem Titel "Thinking Out Loud" enormen Erfolg, der seit 2014 in mindestens elf Ländern den Spitzenplatz der Charts eroberte und auf Youtube mehr als 1,2 Milliarden mal abespielt wurde. Im Februar gewann Sheeran damit den Grammy für den Song des Jahres. Der britische Musiker habe das "Herz" von Gayes Hit kopiert und es für "Thinking Out Loud" mehrfach wiederholt, heißt es in der Klage. Dessen melodische, harmonische und rhythmische Kompositionen seien dem Hit von Gaye und Townsend "wesentlich" oder "auffällig" ähnlich.

Die Klage kommt nur rund zwei Monate, nachdem zwei Songwriter aus Kalifornien Sheeran wegen seines großen Hits "Photograph" auf 20 Millionen Dollar (17,7 Mio Euro) verklagt hatten. Sie werfen ihm vor, den Refrain und 39 Noten ihres Songs "Amazing" geklaut zu haben, der 2012 vom britischen Castingshow-Gewinner Matt Cardle veröffentlicht worden war. Sheeran und seine Plattenfirma äußerten sich bislang zu keinem der beiden Vorwürfe.

Die beiden Kläger aus Kalifornien werden von dem selben Anwalt vertreten, der vor einigen Monaten einen ähnlichen Prozess gegen Pharrell Williams und Robin Thicke gewonnen hatte. Die Erben des Musikers Marvin Gaye hatten geklagt, weil Williams und Thicke für ihren Megahit "Blurred Lines" abgekupfert haben sollen. Sie mussten deshalb mehr als fünf Millionen Dollar zahlen.

dpa

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