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Kino

Doku über Kurt Cobain soll 2014 fertig sein

Seit 2007 kursieren bereits die Gerüchte und die Fans der Grunge-Band Nirvana können es kaum mehr erwarten: Die Dokumentation über den 1994 verstorbenen Sänger Kurt Cobain nimmt mittlerweile immer konkretere Züge an.

US-Regisseur Brett Morgen, der schon die legendäre Doku über die Rolling Stones mit dem Titel "Crossfire Hurricane" auf die Leinwand gebracht hatte, hat zwar noch keinen Titel für den Cobain-Streifen, dafür aber ein Datum. "Wir hoffen, dass der Cobain-Film 2014 herauskommen wird, es wird eine perfekte Mischung aus Animation und Live-Aktion werden, die Kurt auf eine noch nie zuvor gesehene Weise präsentiert. Das Ziel ist sehr hoch angelegt", wird Morgen vom US-Onlineportal "NME" zitiert.

Und es gibt auch noch eine andere, sehr berühmte Befürworterin des Projekts, die der Finalisierung der Doku genauso entgegenfiebert wie die Cobain-Fans: Seine Witwe, Musikerin und Designerin Courtney Love. Obwohl sie von dem Dezember-Auftritt der verbliebenen Nirvana-Mitglieder mit Paul McCartney als Frontsänger alles andere als begeistert gewesen sein soll, scheint sie Brett Morgens Plänen ganz zu vertrauen.

"Courtney war diejenige, die mich überhaupt darauf gebracht hat, diese Doku zu machen. Wir haben lange nach der richtigen Zeit gesucht, um uns zusammen zu setzen und diese Zeit ist jetzt gekommen. Wir werden den Film so machen, als wäre Kurt noch in unserer Nähe und würde eine Doku über sein eigenes Leben drehen", sagte Morgen zu "NME". Kurt Cobain habe letztlich auch eine lustige Seite gehabt und diese Widersprüchlichkeit "zwischen Süßem und Saurem" gelte es in dem Film mit einfließen zu lassen.

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